Daten und Fakten zur EBEL-Liga 2011/12

Die um ein Team vergrößerte Erste-Bank-Eishockey-Liga beginnt am Freitag.
Foto: apa

Die wichtigsten Eckdaten rund um die am Wochenende startende Eishockey-Saison.

Klubs: Mit der Aufnahme von HC Znojmo (Znaim) nehmen nun elf Vereine aus fünf Ländern (Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Tschechien) teil.

Saison: Grunddurchgang (44 Runden, jeweils eine Mannschaft hat spielfrei) von 9. September bis 20. Jänner 2012. Zwischenrunde von 22. Jänner bis 14. Februar: Die besten sechs Mannschaften des Grunddurchgangs spielen in einer Platzierungsrunde und starten mit Bonuspunkten (4-3-2-1-0-0), die Mannschaften auf den Rängen sieben bis elf (Bonuspunkte 3-2-1-0-0) spielen um die zwei restlichen Plätze im Viertelfinale. Es werden insgesamt zwischen 298 und 319 Spiele ausgetragen.

Play-off: Wird im "best-of-seven"-Modus ausgetragen. Die Liga wird frühestens am 29. März und spätestens am 5. April entschieden.

Beginnzeiten: Am Sonntag starten die Spiele eine halbe Stunde früher als bisher, also um 17.30 Uhr. Wochentags ist die Beginnzeit gleich geblieben (19.15), außer in der Finalserie (nun 20.30 wochentags).

Farmteams: Drei Klubs stellen Farmteams (KAC, Vienna Capitals, Linz) in der neuen Nationalliga. Einsatzbeschränkungen für U24-Spieler zwischen EBEL-Mannschaft und Farmteam gibt es nicht.

Schiedsrichter: Möglichst viele Spiele werden von einem vierköpfigen Schiedsrichter-Team (zwei Headschiedsrichter, zwei Linesman) geleitet.

Coach für die Schiedsrichter: Um die Arbeit der zuletzt heftig kritisierten Schiedsrichter auf professionelle Beine zu stellen, wurde ein Fachmann aus der NHL engagiert. Lyle Seitz, der in der NHL in 18 Jahren 679 Spiele geleitet hat, wurde als Chefcoach der Schiedsrichter verpflichtet. Seitz kümmert sich um Teamwork, Professionalität, Fortbildung, Vorbereitung und Analyse der Spiele.

Fernsehen: ServusTV ist wieder der TV-Sender. ServusTV wird zusätzlich zu den bisher schon eingesetzten 15 Kameras mit Übertor-und Strafbankkameras übertragen. Neben einigen mit Mikros ausgestatteten Spielern ("Cable-Guys") werden Mikrofone auch bei den Spielerbänken und den Toren installiert. Im Vorjahr hat ServusTV 44 Spiele live übertragen und dazu 26 Magazin-Sendungen ausgestrahlt. Mit 150 Stunden Berichterstattung kam der Salzburger Sender auf rund 1,3 Mio. Zusehern (davon nach eigenen Angeben ein Drittel weiblich) und in der Finalserie auf einen Marktanteil von fast zehn Prozent. Livespiele gibt es zudem auch wieder im Internet auf LaolaTV.

Zuschauer: In der vergangenen Saison sind 1,098 Mio. Zuschauer in die Hallen geströmt und haben damit für einen neuen Rekord gesorgt. Das bedeutete eine Steigerung gegenüber der Saison davor um 4,4 Prozent.

(apa / baf) Erstellt am
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