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Sport Wintersport
12/13/2020

Abfahrt in Val-d’Isère: Ein Slowene vereitelt den ÖSV-Sieg

Martin Cater verdrängte mit Startnummer 41 den Kärntner Otmar Striedinger von der Spitze, der sich bereits als Sieger gefühlt hatte.

von Christoph Geiler

Die erste Saisonabfahrt in Val-d’Isère sorgt gleich einmal für eine riesige Überraschung. Nachdem im Training die Stars wie Aleksander Aamodt Kilde (NOR) und Vincent Kriechmayr den Ton angegeben hatten, waren im Rennen die Außenseiter am Zug. Erst führte lange der Schweizer Urs Kryenbühl und durfte von seinem ersten Weltcupsieg träumen.

Dann kam aber mit Nummer 26 der Österreicher Otmar Striedinger und stellte das Ergebnis noch einmal auf den Kopf. Auf der immer schneller werdenden Piste in Savoyen markierte der Kärntner überraschend die Bestzeit und fing Kryenbühl noch um fünf Hundertstelsekunden ab. Im Training war Striedinger der Konkurrenz noch weit hinterher gefahren und nie besser als 47.

Otmar Striedinger posierte im Ziel bereits für das Siegerfoto, doch die Freude war zu früh. Denn mit Startnummer 41 raste der Slowene Martin Cater daher und verdrängte den Österreicher noch um 22 Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Für den 27-Jährigen ist es der erste Sieg im Weltcup.

Otmar Striedinger hatte nicht mehr damit gerechnet, dass jemand noch seinen ersten Weltcuperfolg vereiteln könnte. "Im ersten Moment war es ärgerlich, aber ich darf nicht jammern."

Matthias Mayer landete als zweitbester Österreicher auf dem achten Rang, Max Franz wurde Zwölfter.

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