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© APA/AFP/GETTY IMAGES/ELSA / ELSA

Sport
01/06/2022

Zum Spielen gezwungen? Skandalprofi Brown rechtfertigt NFL-Abgang

Die Tampa Bay Buccaneers sollen ihn trotz schwerwiegender Knöchelblessur zum Spielen gezwungen haben.

Football-Star Antonio Brown hat sich nach seinem unbeherrschten Abgang in der NFL-Partie der Tampa Bay Buccaneers bei den New York Jets das erste Mal öffentlich geäußert. Der Skandalprofi ließ am Mittwoch in einer Mitteilung über seinen Anwalt verlauten, dass er sich geweigert habe, verletzt zu spielen und daraufhin von Bucs-Trainer Bruce Arians aus dem Team des Super-Bowl-Titelverteidigers verbannt worden sei.

"Der Trainer sagte mir, dass es für mich das mit den Bucs gewesen sei, wenn ich nicht verletzt spiele", ließ Brown erklären. "Ich habe nicht aufgegeben." Der 33-Jährige betonte, an einer Knöchelverletzung zu laborieren. MR-Untersuchungen sollen seinen Angaben zufolge einen Bänderriss und Knochensplitter im Gelenk offenbart haben. "Der Schmerz war extrem", sagte Brown.

Tampa Bays Trainer Bruce Arians widersprach diesen Angaben. Brown hatte die Partie gegen New York im dritten Viertel verärgert verlassen und dabei sein Shirt ausgezogen. Die Buccaneers setzten sich am Ende 28:24 durch. Brown hatte zuletzt immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt, unter anderem mit einer Drei-Spiele-Sperre wegen eines gefälschten Corona-Impfausweises. Bucs-Superstar Tom Brady war aber lange einer der Fürsprecher für seinen wichtigen Passempfänger.

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