Topfavoriten allesamt ohne Probleme

Nach seinem Sieg gegen Bubka Junior signierte Jo-Wilfried Tsonga fleißig die überdimensionalen Tennisbälle.
Foto: ap

Tag vier der US-Open verlief für die Weltspitze durchwegs ruhig. Die Österreicher enttäuschten im Doppel.

Der vierte Tag der mit 23,718 Mio. US-Dollar dotierten US Open in New York war für das Gros der im Einsatz befindlichen Topfavoriten ein guter. Die topgesetzten Novak Djokovic, der gegen Carlos Berlocq (ARG) in der Nightsession beim 6:0,6:0,6:2 wieder unantastbar war, und Caroline Wozniacki hatten am Donnerstag ebenso wenig Mühe wie auch Serena Williams, Roger Federer, Mardy Fish und Wiktoria Asarenka, Runde drei zu erreichen.

Ausgeschieden ist hingegen überraschend Gael Monfils: Der als Nummer sieben gesetzte Franzose musste sich nach einem 4:48-Stunden-Marathon dem 31-jährigen Spanier Juan Carlos Ferrero mit 6:7,7:5,7:6,4:6,4:6 geschlagen geben. Dafür hatte der Weltranglisten-Elfte Jo-Wilfried Tsonga mit dem Bezwinger Andreas Haider-Maurers, Sergej Bubka, beim 6:3,7:5,6:2 wenig Mühe.

Federer feiert 225. Einzel-Major-Sieg

Nach seinem Sieg gegen Bubka Junior signierte Jo-Wilfried Tsonga fleißig die überdimensionalen Tennisbälle. Foto: ap Nach seinem Sieg gegen Bubka Junior signierte Jo-Wilfried Tsonga fleißig die überdimensionalen Tennisbälle.

Auch der fünffache US-Open-Sieger Federer und die in New York drei Mal erfolgreiche Williams sind geradezu in die dritte Runde spaziert. Der als Nummer 3 gesetzte Schweizer benötigte gegen den Israeli Dudi Sela lediglich 77 Minuten zum 6:3,6:2,6:2. Für Williams, die nach fast einem Jahr Pause nur an 28. Stelle gesetzt ist, aber gemeinsam mit Maria Scharapowa (RUS) als Topfavoritin gehandelt wird, dauerte der Arbeitstag gar nur 49 Minuten. Sie fegte Michaella Krajicek (NED) mit 6:0,6:1 vom Platz.

Federer setzte mit seinem 225. Einzel-Major-Sieg wieder einmal einen Meilenstein in seiner einzigartigen Karriere. Nur die US-Legende Jimmy Connors (233) hat noch mehr Erfolge zu Buche stehen, Andre Agassi (224) hat Federer aber nun überholt. Federer trifft nun auf Marin Cilic (CRO-27), der dem australischen Jungstar Bernard Tomic nur drei Games ließ. "Es war ein gutes Match für mich unter den windigen Bedingungen. Am Beginn war es etwas schwierig den Rhythmus zu finden", war Federer nach seinem Einsatz zufrieden.

Österreicher entäuschen

Aus österreichischer Sicht ist der Donnerstag nicht nach Wunsch verlaufen, alle drei Österreicher, die an diesem Tag in den Doppelbewerben im Einsatz waren, sind ausgeschieden. Andreas Haider-Maurer verlor an der Seite von Blaz Kavcic (SLO) ebenso wie die als Nummer zehn gesetzte, deutsch-österreichische Paarung Christopher Kas/Alexander Peya gleich in der ersten Doppel-Runde. Die Mixed-Wimbledonsieger Melzer und Iveta Benesova (CZE) hielten sich gegen die Nummer 2 des Turniers, Katarina Srebotnik/Daniel Nestor (SLO/CAN) sehr gut, mussten sich aber 1:6,6:3,7:10 knapp geschlagen geben.

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(apa / baf) Erstellt am
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