Dominic Thiem, Österreichs Alleinunterhalter. Selten trifft dies so genau zu wie bei den am Montag beginnenden US Open. Dort ist der Ranglisten-Vierte Österreichs einziger Vertreter in den Einzelbewerben.
Der 25-Jährige wird am Dienstag gleich am Centrecourt Arthur Ashe einsteigen, Gegner ist der Italiener Thomas Fabbiano, die Nummer 87 der Welt (ca. 19 Uhr MESZ). Ganz fit ist Thiem noch nicht, aber auch im Vorjahr hatte er sich einen Virus eingefangen. Danach spielte er groß auf und hätte um ein Haar im Viertelfinale Rafael Nadal besiegt. Vor dem Start noch ein paar Eckdaten über den Ausnahmekönner.
Preisgeld: Dominic Thiem hat in seiner Karriere bislang 27.302.125 Dollar verdient (etwa 23 Mio. Euro). Das Preisgeld von den ATP Finals nicht dazugerechnet.
Zauber: Dominic Thiems sehenswertester Schlag ist die Rückhand. Sein Ex-Trainer Günter Bresnik ließ ihn diese auf eine einhändige umstellen, als er zwölf war.
Team Thiem: Der Chilene Nicolas Massu (39) folgte auf Günter Bresnik als Trainer, dazu kommt Physio Alex Stober und Fitnesscoach Duglas Cordero. Manager ist Herwig Straka.
Grand-Slam-Bilanz: Sein Top-Turnier sind die French Open. Dort stand er 2016 und 2017 im Semifinale, 2018 und 2019 unterlag er im Finale jeweils Rafael Nadal. Mit seiner Final-Teilnahme bei den Australien Open 2020 konnte er seine dritte Finalteilnahme verbuchen. Jedoch verlor er auch dieses Endspiel knapp.
Titel: Der größte seiner 16 Turniersiege gelang letztes Jahr in Indian Wells. Es war sein erster Triumph bei einem ATP-1000-Event. Der emotionalste Sieg war jener in Kitz’ 2019, wo er den „Heimsieg“ holte.
Sponsoren: Thiem setzt auf Bank Austria, Adidas, Kia, Babolat, Rolex und Red Bull. Was den Brutto-Medienwert betrifft, war im Februar 2019 Thiem mit 3,8 Millionen Euro hinter Ski-Star Marcel Hirscher (10,4 Mio.) Nummer zwei.
Familie: Vater Wolfgang und Mutter Karin sind Tennislehrer. Wolfgang Thiem leitet mit Günter Bresnik das Leistungszentrum in der Südstadt. Bruder Moritz spielt ebenso.
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