Sport
01.03.2018

Thiem lässt Jungstar Shapovalov keine Chance

Der Niederösterreicher stürmt über den jungen Kanadier ins Acapulco-Viertelfinale.

Dominic Thiem hat beim ATP-Turnier in Acapulco souverän das Viertelfinale erreicht. Der Weltranglistensechste ließ dem kanadischen Jungstar Denis Shapovalov am Mittwoch keine Chance und gewann in 75 Minuten mit 6:2,6:3. Der 18-jährige Shapovalov, der auf Platz 45 der Weltrangliste liegt, konnte gegen den Niederösterreicher keinen einzigen Breakpunkt erkämpfen.

"Ich bin sehr glücklich, weil jeder weiß, wie gut er spielen kann und wie gefährlich er ist", sagte der 24-Jährige nach dem Match über seinen Gegner. Thiem profitierte von 20 unerzwungenen Fehlern des Kanadiers, während er selbst 77 Prozent seiner Aufschlagpunkte gewann.

Nach dem mühevollen Auftakt gegen den britischen Qualifikanten Cameron Norrie kommt Thiem nun rechtzeitig auf Touren, bekommt er es doch im Viertelfinale des Hartplatzturniers mit einem Top-Ten-Spieler zu tun. Der drittgesetzte Argentinier Juan Martin del Potro bezwang im Abendmatch den Spanier David Ferrer 6:4,4:6,6:3 und löste somit das Viertelfinalticket gegen Thiem, der hinter dem Deutschen Alexander Zverev die Nummer zwei des Turniers ist. Der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal hatte wegen Oberschenkelproblemen auf einen Antritt in Acapulco verzichten müssen.

Ofner in Sao Paulo out

Sebastian Ofner schied hingegen im Achtelfinale des Sandplatzturniers von Sao Paulo aus. Für den 21-Jährigen war gegen den als Nummer 3 gesetzten Uruguayer Pablo Cuevas Endstation, der sich mit 6:4,7:6(4) durchsetzte. Der Steirer leistete in dem 93 Minuten dauernden Match aber starken Widerstand gegen die Nummer 31 der Welt und wehrte vier von sechs Breakbällen ab.

Das erste Duell der beiden im Vorjahr in Kitzbühel hatte Ofner mit 6:3,2:6,7:6(3) für sich entschieden. Der auf Platz 143 der Weltrangliste liegende ÖTV-Spieler hatte beim brasilianischen Topturnier zum ersten Mal seit August 2017 die erste Runde überstanden. Zuvor war er in Brisbane, Melbourne, New York und Rio de Janeiro nicht über die Qualifikation hinausgekommen.