Sport 14.05.2018

Dominic Thiem: "Ich nehme viel Gutes mit"

Dominic Thiem verpasste am Sonntag seinen ersten ATP-1000-Titel. © Bild: APA/AFP/JAVIER SORIANO

Nach seiner Finalniederlage in Madrid reist Thiem mit Selbstvertrauen nach Rom.

Enttäuscht, aber gefasst nahm Dominic Thiem seine Final-Niederlage zur Kenntnis.4:6, 4:6 unterlag er dem Deutschen Alexander Zverev. Der Österreicher bestätigte den Eindruck, dass er am Sonntag nie richtig ins Spiel gekommen ist. „Das stimmt. Ich habe gleich im ersten Game mit Rückenwind das Break kassiert, das war der erste Schritt ins Desaster. Generell habe ich leider nicht an meine Leistungen von Freitag und Samstag anschließen können.“

Er habe verdient verloren, trotzdem nehme er aus Madrid viel Gutes mit. Er habe wieder sehr gutes Tennis gespielt und sei sehr präsent auf dem Platz gewesen. „Dass ich die Woche nicht als Sieger verlasse, ist sehr bitter, aber ich nehme mehr Gutes als Schlechtes mit.“

In den Top TenImmerhin hat er nun alle 600 Punkte aus dem Vorjahr verteidigt und auch den drohenden Rückfall aus den Top Ten verhindert, er ist nun Achter in der Weltrangliste. „Es ist nicht passiert, aber ich hätte auch schon gegen Coric verlieren können“, gestand Thiem. Grundsätzlich seien „zwei richtig gute Matches dabei“ gewesen. „Natürlich sticht das gegen Rafa heraus, und auch das gegen Anderson war sehr gut.“ Die Leistung im Finale habe einfach nicht gereicht.

Auf nach Rom

Thiem fliegt heute nach Rom. „Ich habe jetzt viel Selbstvertrauen. Und ich habe wieder eine erbärmliche Auslosung“, stellte er lachend fest. „Aber ich freue mich darauf. Es ist eine Möglichkeit, dass ich das mache, was ich in Madrid nicht geschafft habe: Match für Match meine gute Leistung abzurufen. In Rom will ich das von der ersten Runde an machen.“

Zverev ist in Rom nicht nur Titelverteidiger: Seit Sonntag ist er der erst  fünfte aktive Spieler, der zumindest drei ATP-Masters-1000-Turniere gewonnen hat. An der Spitze liegt Rafael Nadal (31 Titel) vor Novak Djokovic (30), Roger Federer (27) und Andy Murray (14).

HERREN:
  1. (  2) Roger Federer (SUI)           8.670 Punkte
  2. (  1) Rafael Nadal (ESP)            7.950 
  3. (  3) Alexander Zverev (GER)        6.015
  4. (  4) Grigor Dimitrow (BUL)         4.870
  5. (  5) Marin Cilic (CRO)             4.770
  6. (  6) Juan Martin del Potro (ARG)   4.540
  7. (  8) Kevin Anderson (RSA)          3.660
  8. (  7) Dominic Thiem (AUT)           3.545
  9. (  9) John Isner (USA)              3.305
 10. ( 10) David Goffin (BEL)            2.930
Weiter:
113. (115) Gerald Melzer (AUT)             490
143. (148) Sebastian Ofner (AUT)           400
204. (193) Dennis Novak (AUT)              286

Race to London: 
1. (1) Federer 3.110
2. (5) Zverev 2.535
3. (2) Del Potro 2.210 
4. (3) Nadal 2.040
Weiter: 6. (11) Thiem 1.615

Doppel: 
1. (1) Lukasz Kubot (POL) 7.050
2. (2) Marcelo Melo (BRA)7.050
3.(5) Bob und Mike Bryan (USA) je 6.990
5.(3) Mate Pavic (CRO) 6.990
6.(4) Oliver Marach (AUT) 6.920
Weiter: 
22. (35) Alexander Peya 3.055
41. (41) Philipp Oswald 1.840
89. (88) Julian Knowle (alle AUT) 873

Race: 
1. Bryan/Bryan 4.355
2. Marach/Pavic 4.120
3. Nikola Mektic/Alexander Peya (CRO/AUT) 2.300

DAMEN:
  1. (1) Simona Halep (ROU)            7.270
  2. (2) Caroline Wozniacki (DEN)      6.845
  3. (3) Garbine Muguruza (
ESP)        6.175
  4. (4) Elina Switolina (UKR)         5.505
  5. (6) Karolina Pliskova (CZE)       5.425
  6. (5) Jelena Ostapenko (LAT)        5.282
  7. (7) Caroline Garcia (FRA)         5.080
  8. (10) Petra Kvitova (CZE)          4.550
  9. (8) Venus Williams (USA)          4.286
 10. (9) Sloane Stephens (USA)         4.059
Weiter:
199. (201) Barbara Haas (AUT)              286
204. (206) Julia Grabher (AUT)             280
( kurier.at , f.p. ) Erstellt am 14.05.2018