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Doping
07/17/2013

Suche nach Sündenböcken und Sündern

Armin Hary ist der Meinung, der letzte saubere Sprinter gewesen zu sein.

Tag drei nach der Entlarvung von gedopten Top-Sprintern. In Deutschland fordert Armin Hary, der 1958 als erster Mensch die 100 Meter in handgestoppten 10,0 Sekunden gelaufen ist, alle Sprint-Weltrekorde unter seiner eigenen Zeit zu streichen, „bis man wieder sicher sein kann, dass die Leistungen sauber errungen wurden.“ Zudem forderte der 76-Jährige in der Abendzeitung, die Strafen für Dopingsünder auf „zehn Jahre, am besten lebenslang“ anzuheben.

In Italien ließ Christopher Xuereb, der kanadische Fitnesstrainer des überführten Jamaikaners Asafa Powell, wissen, dass die Polizei in seinem Hotelzimmer keine verbotenen Präparate gefunden habe. Powell und die ebenso erwischte Sherone Simpson seien von ihm nicht mit Illegalem versorgt worden, „beide sind eindeutig auf der Suche nach einem Sündenbock.“ Detail am Rande: Esther Akinsulie, Xuerebs Freundin, ist wegen eines positiven Dopingtests derzeit für sechs Monate gesperrt.

In Monaco, wo der Leichtathletik-Weltverband seinen Sitz hat, sind momentan 265 Athleten als gesperrt oder suspendiert geführt. 30 weitere könnten bald hinzukommen. Acht von ihnen waren bei der Team-EM in Gateshead für die Türkei am Start.

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