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Sport
05/19/2021

Schwimmerin Pilhatsch tauchte zu weit und wurde als Vierte disqualifiziert

Die Steirerin schlug über 50 Meter Rücken nur fünf Hundertstelsekunden hinter der Dritten an, wurde aber kurz darauf aus der Wertung genommen.

von Günther Pavlovics

Caroline Pilhatsch hat es nicht geschafft, die zweite Medaille für Österreich bei der Schwimm-Langbahn-Europameisterschaft in Budapest nach Felix Auböck über 400 Meter Freistil zu gewinnen. Die Steirerin wurde am Mittwochabend im Finale über 50 m Rücken in 27,79 Sekunden Vierte, aber unmittelbar danach disqualifiziert. Grund war die Tauchphase nach dem Start. Der Jury war der Meinung, dass die Österreicherin weiter als die erlaubten 15 Meter unter Wasser war. Pilhatsch hätte Bronze um nur fünf Hundertstel verpasst. Der Sieg ging an die Niederländerin Toussaint, Silber holte die Britin Dawson und Platz drei ging an die Niederländerin de Waard.

Pilhatsch will nach Tokio

„Sehr schade. Dass ich disqualifiziert worden bin, kann man aber leider nicht ändern“, sagte Pilhatsch. „Fünfzig Meter ist immer Risiko gehen und ich habe es überreizt.“ Die Form der Grazerin ist derzeit aber gut und soll Früchte bringen. Heute geht es über die 100 m Rücken und um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. „Ich bin gut drauf, muss aber erst einmal gedanklich die fünfzig Meter abarbeiten“
Insgesamt waren fünf OSV-Vertreter am Mittwochabend im EM-Einsatz. Im Semifinale traten Olympia-Fixstarter Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer, Valentin Bayer und Claudia Hufnagl an. Aber keiner schaffte es ins EM-Finale.

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