Profi: Seit Jänner konzentriert sich Zaiser voll auf den Sport.

© KURIER/Georg Diener

Schwimmen
12/02/2014

Lisa Zaiser lässt Österreich hoffen

Die 20-Jährige ist Österreichs Ass bei der Kurzbahn-WM in Doha und schürt die Hoffnungen auf Edelmetall.

Sieben Medaillengewinne gab es für Österreich zwischen 2002 und 2008 bei diversen Kurzbahn-Weltmeisterschaften. Diese Zeiten sind vorbei. Lisa Zaiser schürt allerdings die Hoffnungen auf ein Edelmetall für Rot-weiß-rot. Die Langbahn-EM-Dritte hat nicht nur im August bei der Berlin-EM überzeugt, sondern auch gleich danach bei den Weltcups in Dubai und eben in Doha. Zuletzt hat die Kärntnerin auch bei den österreichischen Meisterschaften in Wien über 100 m Lagen in 59,93 als erste Österreicherin die Minuten-Marke geknackt.

Seit Jänner Profi

Die Kurve zeigt bei der 20-Jährigen nach oben, seit sie sich vollständig auf ihren Sport konzentrieren kann. Nach dem Matura-Jahr 2013 folgte der sportliche Umzug von Kärnten nach Linz. Die Uni muss noch warten, voraussichtlich bis nach Rio 2016. "Ich genieße seit Jänner das Leben wie ein Profisportler. Ich habe es jetzt hinbekommen, dass das Gesamtpaket passt", erklärte Zaiser. Für die WM hat sie über 200 m Kraul, 50 und 100 m Brust sowie 100 und 200 m Lagen und damit für fünf Einzelstrecken genannt. Dazu kommen beide Kraulstaffeln. "Die Leistungen passen, ich bin sehr, sehr zuversichtlich", erklärte Zaiser, schränkte hinsichtlich ihrer Paradedisziplin 200 m Lagen für Samstag aber auch ein: "Ich habe es ein bisschen schwer, weil ich gleich im Vorlauf in die Top acht muss. Das ist auf der Kurzbahn ziemlich knackig". Über die 200-m-Strecken gibt es auf der Kurzbahn kein Semifinale der Top 16.

Über 100 m Lagen schraubt sie ihre Erwartungen (Halbfinale) gegenüber der längeren Distanz etwas zurück, auch wenn ihre Wien-Zeit träumen lässt. Mit der Staffel sieht sie aber sogar ihre größte Finalchance.

"Staffel schwimme ich total gerne und ich traue jeder zu, dass jede Bestzeit schwimmt", sagte Zaiser und rechnete vor: Bei der jüngsten WM benötigte man für den Finaleinzug über 4 x 200 m Kraul eine Zeit von 7:53 Minuten, die gesammelten Zeiten des OSV-Quartetts summieren sich auf 7:50.

Neunköpfiges Team

Birgit Koschischek kommt Zaiser mit vier Einzelbewerben innerhalb des OSV-Teams am nächsten. Die 27-Jährige hofft auf die 50 und speziell 100 m Kraul.

Neben Zaiser und Koschischek starten in Doha auch Jördis Steinegger, Lena Kreundl, Claudia Hufnagl, David Brandl, Sebastian Steffan, Jakub Maly und Felix Auböck. Maly und Auböck absolvieren ihre Ausbildung in den USA bzw. Berlin und sind daher schwimmerisch Legionäre.

Dinko Jukic hat die Teilnahme an der WM mit der Begründung, seinen Fokus auf die WM 2015 in Kasan zu richten, abgesagt.

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