Austria's Michaela Taupe-Traer takes part in a training session for the World Rowing Championships in Chungju, south of Seoul, South Korea, Thursday, Aug. 29, 2013. (AP Photo/Lee Jin-man)

© Deleted - 1461159

Rudern
08/30/2013

Taupe-Traer Weltmeisterin im LG-Einer

Die 38-Jährige Kärntnerin holte Gold in Chungju.

Mit 37 Jahren hatte Michaela Taupe-Traer 2012 in Plowdiw ihre erste WM-Medaille geholt. Nach Silber im Vorjahr wurde es heuer Gold! Die routinierte Klagenfurterin übernahm im LG-Einer nach knapp 1000 Metern die Führung von der Britin Ruth Walczak, dann aber wurde ihr immer mehr die Griechin Aikaterini Nikolaidou, die kurzzeitig sogar die Führung übernahm, gefährlich. Doch auf den letzten 500 Metern setzte sich Taupe-Traer gegen die um 17 Jahre jüngere Griechin ab und feierte am Ende einen Sieg mit rund einer Bootslänge und 2,57 Sekunden Vorsprung. Bronze ging an Walczak. „Mein Traum ist in Erfüllung gegangen, ich bin überglücklich“, war die erste Reaktion der neuen Weltmeisterin. Es ist übrigens das erste WM-Gold für Österreich seit zwölf Jahren, als Martin Kobau, Wolfgang Sigl, Bern Wakolbinger und Sebastian Sageder in Luzern den Titel im leichten Vierer ohne geholt hatten.

Österreichs zweites Boot im A-Finale, der leichte Zweier ohne der Männer mit Michael Hager (Gmunden) und Markus Lemp (Seewalchen), belegte den 6. Platz. Für die beiden Ruderer aus Oberösterreich war aber schon die Final-Qualifikation ein großer Erfolg. Gold ging an das Boot aus der Schweiz, Simon Niepmann / Lucas Tramer.

In den olympischen Bootsklassen erreichte Magdalena Lobnig (Völkermarkt) im schweren Frauen-Einer souverän den sonntägigen Endlauf. Die 23-jährige Kärntnerin musste sich als Zweite ihres Semifinal-Rennens nur der tschechischen Olympiasiegerin Mirka Knapkova, die einen Start-Ziel-Sieg feierte, beugen. Lobnig hatte aber die Holländerin Inge Janssen, die sich als Dritte auch noch für die Entscheidung qualifizierte, stets sicher im Griff. Somit hat die Vize-Europameisterin ihr großes Ziel erreicht – Lobnig erreichte heuer in ALLEN Rennen, also neben der EM auch bei den Weltcups und jetzt bei der WM, das große Finale. Eine starke Leistung, die viel über die Konstanz der Kärntnerin aussagt. Wäre diese WM eine Quoten-Regatta, hätte Lobnig schon ein Olympia-Ticket gelöst. Diese werden aber erst bei der WM 2015 vergeben, wo die besten 11 Männer und besten 8 Frauen jeder olympischen Klasse ein Ticket fix haben.

Knapp an diesem imaginären Olympia-Ticket vorbei schrammte der LG-Vierer ohne, der in seinem Hoffnungslauf das Semifinale verpasst hatte. Am Freitag gab es aber für Alexander Chernikov, Dominik Sigl, Florian Berg und Joschka Hellmeier noch ein Erfolgserlebnis. Die Österreicher gewannen mit einem Start-Ziel-Sieg, 93 Hundertstel vor Deutschland, das Finale C und belegten somit den 13. Endplatz.

Samstag rudern Bernhard und Paul Sieber im olympischen LG-Doppelzweier im B-Finale um Platz 7. „Wir wollen das Rennen gewinnen. Zumindest aber unser Ziel, unter die Top Ten zu kommen, erreichen“, erhoffen sich die beiden für dieses Rennen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.