Sport
08.12.2017

Nicole Wesner: "Musste nicht hungern wie sonst"

Es ist das Ring-Comeback nach einer zähen Verletzungspause - und dafür macht Boxweltmeisterin Nicole Wesner auch mal eine Ausnahme.

Eigentlich ist Nicole Wesner ein Leichtgewicht - für ihre Rückkehr in den Ring am Samstag wagt sie sich aber einmal in eine höhere Gewichtsklasse, nämlich ins Superleichtgewicht. Ein Unterschied von fünf Pfund, also etwas mehr als zwei Kilogramm, der sich für sie aber bezahlt macht. "Das Angenehme ist, dass ich die Tage vor dem Kampf nicht hungern musste wie sonst", erklärt Wesner. "Die erste Hürde im Kampf - das Gewicht-Machen - habe ich also schon geschafft", fügt sie mit einem Zwinkern hinzu.

Der Grund dafür ist nicht etwa ein Trainingsrückstand, sondern die angestammte Gewichtsklasse der georgischen Gegnerin Lela Terashvili, die üblicherweise im Superleichtgewicht boxt. Für Wesner bleibt es aber vorerst bei diesem einen Ausflug. "Ich werde nicht die Gewichtsklasse wechseln", erteilt Wesner eventuellen Wechselspekulationen eine Absage. "Ich bleibe im Leichtgewicht" - kein Wunder, dort ist sie schließlich dreifache Weltmeisterin.

Das Comeback der in 13 Profikämpfen unbesiegten Weltmeisterin, deren lange Trainingspause die Folge einer Knie-Operation war, findet am Samstag, 9. Dezember, im Rahmen der 6. Austrian Fight Challenge im Hallmann-Dome in Wien statt.