Premiere: New York Knicks als erstes NBA-Team bei Trump zu Gast
Die New York Knicks kürten sich am Samstag gegen die San Antonio Spurs erstmals seit 53 Jahren zum Meister der NBA. Die Mannschaft rund um Superstar Jalen Brunson wird nach dem historischen Erfolg erstmals in den Genuss einer Parade kommen, die am morgigen Donnerstag stattfinden wird.
Bürgermeister Zohran Mamdani sowie Drehbuchautor Spike Lee äußerten sich als Knicks-Edelfans, zelebrierten den Erfolg der 1946 gegründeten Franchise. Feierlichkeiten soll es nun auch im Weißen Haus geben. US-Präsident Donald Trump hat das Team rund um Head Coach Mike Brown trotz der "Buh"-Rufe beim Heimspiel im Madison Square Garden eingeladen.
Die Knicks sind im Besitz von Madison Square Garden Sports, dessen Geschäftsführer James Dolan ist. Der Unternehmer ist seit drei Jahrzehnten Trump-Unterstützer und -Freund, spendete 300.000 US-Dollar bei dessen Wahlkampagne 2016. Obendrein ist der 71-Jährige Mitglied eines exklusiven Kreises in Mar-a-Lago. Beim besagten "Buh"-Ruf-Heimspiel (Spiel 3) saßen Trump und Dolan in einer Loge beisammen.
Neuheit in der Trump-Ära, aber ...
Dass er demnach der Bitte des mächtigsten Mannes der USA ins Weiße Haus zu kommen nicht ablehnt, kommt nicht überraschend. Gegenüber WFAN New York sagte er: "Wir haben eine Einladung erhalten, die wir angenommen haben. Wir müssen aber noch Details klären." Mit der Positionierung erstickt Dolan zuletzt aufgekommene Social-Media-Gerüchte im Keim, wonach die Knicks offenbar einen Besuch ausgeschlagen hatten.
Seit der US-Präsident im Oval Office residiert (2016-2020 sowie seit 2024) hoben zwar neben den Knicks mit den Golden State Warriors, Cleveland Cavaliers, Toronto Raptors (schlugen sogar ein Besuch im kanadischen Parlament aus), Los Angeles Lakers (bedingt durch Covid-19) und die Oklahoma City Thunder fünf Franchises die "Larry O'Brien Championship Trophy" in die Höhe - sie alle verzichteten aber auf einen Besuch im Weißen Haus.
Aus der NFL lehnten 2025 die Philadelphia Eagles nach dem Super-Bowl-Sieg die Einladung ab. Nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 reiste das Frauen-Eishockey-Team nicht an. Auch Fernando Mendoza, der neue Star-Quarterback der Las Vegas Raiders, verzichtete auf einen Trump-Besuch.
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