Neuseeland startet als Topfavorit in die Heim-WM

All Blacks wollen zweiten WM-Titel nach 1987
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Neuseeland steht von Freitag bis zum 23. Oktober ganz im Zeichen der 7.


Rugby-WM, nicht zuletzt deshalb weil das Gastgeberland als Topfavorit in das sechseinhalb Wochen dauernde Sportevent startet. Die schärfsten Rivalen der "All Blacks", wie das neuseeländische Team genannt wird, sind die "üblichen Verdächtigen": Titelverteidiger Südafrika und Erzrivale Australien sowie England und Frankreich.

Diese fünf Teams haben bisher alle WM-Finali unter sich ausgemacht. Der aktuelle Weltranglistenerste Neuseeland hat die erste (Heim-)Weltmeisterschaft 1987 gewonnen, Australien (1991, 1999), Südafrika (1995, 2007) und England (2003) holten danach die WM-Trophäe. Die größten Erfolge der Franzosen waren die Vizeweltmeistertitel 1987 und 1999. Daneben haben bisher nur noch Wales (1987) und zuletzt Argentinien (2007) mit jeweils Bronze WM-Medaillen erobert.

In Österreich fristet Rugby zwar wie in vielen anderen Staaten auch ein extremes Randsportarten-Dasein, doch in den Ländern der Medaillenanwärter erfreut sich der Kampf ums "Eierlaberl" enormer Beliebtheit. Die 48 WM-Partien vor vier Jahren in Frankreich verfolgten fast 2,3 Millionen Menschen in den Stadien und weltweit insgesamt 4,2 Milliarden vor den TV-Geräten. Das Halbfinale zwischen England und Südafrika sahen alleine in Großbritannien 16 Millionen, beim Viertelfinale zwischen Frankreich und Neuseeland fieberten im damaligen Gastgeberland sogar knapp 17 Millionen TV-Zuschauer mit. Das sind Quoten, die ansonsten nur von "König Fußball" erreicht werden.

Auch in Australien, Südafrika und Neuseeland ist die Rugby-WM das sportliche Highlight des Jahres. So wurden die südafrikanischen Titelverteidiger um Starspieler Bryan Habana beim Abflug Richtung Ozeanien von 65.000 Fans verabschiedet. Und in Neuseeland verfolgen mitunter mehr als 5.000 Leute ein normales Training der "All Blacks", schließlich ist Rugby der Nationalsport der "Kiwis". Im knapp 4,5 Millionen Einwohner zählenden Inselstaat gibt es nahezu 150.000 Aktive.

(KURIER) Erstellt am
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