Sport | Motorsport
18.01.2018

Walkner kann auf Hilfe der KTM-Armada zählen

Mit einer halben Stunde Vorsprung geht Matthias Walkner in die letzten zwei Dakar-Tage - sein Team unterstützt ihn.

Matthias Walkner hat das Ziel der aufgrund der Wetterkapriolen neutralisiert geführten und nicht gewerteten zwölften Etappe der Rallye Dakar in San Juan nach mehr als 600 Kilometern am Donnerstag wohlbehalten erreicht. Am Freitag und Samstag stehen die letzten Teilstücke auf dem Programm, der Salzburger ist drauf und dran als erster österreichischer Motorrad-Pilot bei der Dakar zu triumphieren.

"Matthias hat unglaublich gute Arbeit geleistet hier, er hat das echt super gemacht. Natürlich sind wir in einer guten Position. Das Motorrad ist in gutem Zustand. Matthias ist körperlich in einer guten Verfassung, speziell in der zweiten Woche der Dakar hat er sich besser und stärker gefühlt", resümierte Team-Manager Alex Doringer. Exakt 32 Minuten liegt der 31-Jährige vor dem argentinischen Honda-Fahrer Kevin Benavides voran, den es in Schach zu halten gilt.

Vom Dritten Toby Price (+39:17) geht keine Gefahr mehr aus. Das Red Bull KTM Rally Factory Racing Team, dem auch Price angehört, wird nämlich im Dakar-Finish "alles auf Walkner ausrichten", wie Doringer betonte. "Wir müssen jetzt versuchen, dass wir seine Team-Kollegen Toby Price und Antoine Meo möglichst gut an Matthias heranbringen, um die Führung abzusichern", verlautete Doringer. Zu früh freuen will sich im KTM-Lager keiner. "Wir wissen, dass sich bei der Dakar jederzeit schlagartig alles ändern kann, bleiben also wachsam", sagte Doringer.

1.188 Kilometer hat Walkner bei der 40. Auflage der Dakar noch vor sich, 904 davon am Freitag, wo es von San Juan nach Cordoba geht. 423 Kilometer werden dabei als Sonderprüfung geführt. Die Entscheidung fällt am Samstag auf dem finalen 284-Kilometer-Teilstück rund um Cordoba. "Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl in die letzten Etappen", sagte Walkner am Donnerstag. Die vorletzte Etappe am Freitag sei sehr schwierig und lang. "Meine Start-Position ist gut, ich hoffe auf einen soliden Tag, werde mein Bestes geben und dann sehen, wo ich lande", verlautete der Salzburger.