Derzeit läuft alles für Nico Rosberg

© REUTERS/JUAN MEDINA

Formel 1
05/13/2016

Rosberg auch in Barcelona voran

Der WM-Führende war am ersten Trainingstag in Spanien der Schnellste

In den ersten zwei Freien Trainings für den Formel-1-Grand-Prix von Spanien in Barcelona am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF eins, RTL und Sky) stellten die beiden deutschen Top-Piloten Sebastian Vettel und Nico Rosberg Bestzeiten auf. Am Freitagvormittag war Vettel im Ferrari der Schnellste, am Nachmittag schlug WM-Leader Rosberg zurück. Jeweils Zweiter war Vettel-Teamkollege Kimi Räikkönen.

Im ersten Training war Vettel mit einer Rundenzeit von 1:23,951 Minuten der Schnellste. Der vierfache Weltmeister verwies Räikkönen um 0,138 Sekunden auf den zweiten Platz, Dritter wurde Rosberg (0,503 Sek.) vor seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton. Der Brite war 0,660 langsamer als Vettel, der seine schnellste Runde wie auch Räikkönen im Gegensatz zum übrigen Feld aber auf den schnelleren Soft- statt den Medium-Pirelli-Reifen hinlegte.

Rosberg drehte auf

Nach der Mittagspause drehte Rosberg die schnellste Runde. Der Barcelona-Sieger von 2015 absolvierte seine schnellste Runde in 1:23,922 Minuten und holte sich mit einem Vorsprung von 29 Tausendstel-Sekunden auf Vettel die Tagesbestzeit. Hinter Räikkönen (0,254) reihte sich WM-Titelverteidiger Hamilton (0,719) auf Rang drei ein, Vettel belegte bei minimalem Niederschlag Platz vier (1,095).

„Am Vormittag war es sehr gut, am Nachmittag nicht schlecht. Alles in allem war es okay. Wir können noch am Setup des Autos arbeiten, und dann werden wir sehen“, sagte Vettel im Anschluss. „Wir wissen, dass unsere Gegner sehr stark sind. Das wird eine harte Challenge.“

Hamilton zweifelte

Hamilton rätselte etwas über das Verhalten seines Autos: „Es fühlt sich nicht großartig an diesmal. Ich weiß nicht, ob es die Reifen sind oder der Wind, aber es fühlt sich etwas anders an als bei den Testfahrten. Wir haben noch viele Hausaufgaben zu erledigen.“ Sein Mercedes F1 W07 Hybrid, der in Spanien bereits mit dem vierten Energierückgewinnungssystem ausgestattet ist, lief nach der Pannenserie von zuletzt jedoch stabil.

Sein Talent aufblitzen ließ Max Verstappen nach seinem Blitzwechsel von Toro Rosso zu Red Bull Racing. Der Niederländer drehte am Vormittag 29 Runden und untermauerte bei trockenen Bedingungen, dass er wohl keine lange Eingewöhnungsphase in seinem neuen Arbeitsgerät brauchen wird. In seiner elften Runde beklagte er sich über Funk zwar über Probleme bei der Beschleunigung, konnte aber dennoch weiterfahren und erreichte noch die sechstbeste Zeit. Im zweiten Training war Verstappen Achter.

Kwjat unsicher

Etwas mehr an der Feinabstimmung justiert werden muss offenbar noch bei Daniil Kwjat, der Verstappen bei Toro Rosso ersetzt. Der Russe, dem vor allem der Sitz Probleme bereitete, beendete die Trainings mit den Rängen 12 und 15. Überraschender Fünfter war nach Platz acht am Vormittag sein Teamkollege Carlos Sainz. Der Australier Daniel Ricciardo steuerte den zweiten Red Bull auf die Positionen fünf bzw. sechs.

Eine Unbekannte für das Wochenende ist das Wetter in der Gegend. Am Samstag muss man neuerlich mit Niederschlag rechnen, wobei die Regenwahrscheinlichkeit vor allem während des Qualifyings ab 14.00 Uhr erhöht ist. Trocken sollte hingegen das Rennen am Pfingstsonntag verlaufen.

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