Moto-GP in Sepang: Alex Marquez siegte vor Pedro Acosta

Der Spanier Alex Marquez feierte einen souveränen Sieg. In der Moto3 stürzte der Schweizer Noah Dettwiler schwer, soll sich in einem stabilen Zustand befinden.
Alex Marquez

In Abwesenheit seines Bruders und Weltmeisters Marc Marquez hat Alex Marquez in Sepang seinen dritten Saisonsieg in der MotoGP-WM gefeiert. Der Gresini-Pilot gewann mit 2,676 Sek. Vorsprung auf KTM-Mann Pedro Acosta, der es zum vierten Mal in dieser Saison aufs Podest schaffte. Dritter in Malaysia wurde sein spanischer Landsmann Joan Mir.

Pole-Sitter und Sprint-Sieger Francesco Bagnaia schied drei Runden vor Schluss auf Platz drei liegend wegen eines Reifenschadens aus. Bereits in der zweiten Runde schnappte sich Marquez Bagnaia und fuhr in der Folge einen souveränen Sieg heraus. 

Der Schlüssel zum Erfolg

„Ich war in dem Moment klug genug, den Angriff zu setzen und aggressiv zu sein, als es nötig war. Ich habe die Situation gesehen und wusste: Das ist der Schlüssel“, sagte Marquez, der am Freitag noch zweimal gestürzt war. Neben Acosta fuhren auch Enea Bastianini (7.) und Brad Binder (9.) Punkte für KTM ein. Der als Weltmeister feststehende Marc Marquez hat seine Saison bereits verletzungsbedingt beendet.

Schock um Dettwiler

Schock um Dettwiler

Schwere Kollision in Moto3 

Die Moto3 wurde indes von einer schweren Kollision überschattet. Der Schweizer Noah Dettwiler musste mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen werden. Noch vor dem Rennstart schien Dettwiler ein Problem mit seiner KTM zu haben und fuhr in langsamer Fahrt am Streckenrand, als ihm Weltmeister Jose Antonio Rueda mit voller Wucht ins Heck krachte. Entgegen zunächst anders lautender Angaben sei die Lage bei Dettwiler ernst. Er soll sich nach einer lebensbedrohlichen Phase mit Herzstillständen nun in einem stabilen Zustand befinden, wie sein Vater der Boulevardzeitung Blick erklärte. Rueda sei indes mit einer Gehirnerschütterung und wohl einem Knochenbruch an der Hand glimpflicher davongekommen. 

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