Crutchlow feierte den zweiten Sieg seiner Karriere.

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Motorsport
10/23/2016

MotoGP: Crutchlow siegt nach Marquez-Crash

Der Brite holte sich den zweiten Erfolg seiner Karriere.

Der Brite Cal Crutchlow hat am Samstag seinen zweiten Saisonsieg in der MotoGP-Klasse der Motorrad-WM gefeiert. Der Honda-Pilot profitierte im GP von Australien in Phillip Island allerdings vom sturzbedingten Ausfall des als Weltmeister feststehenden und klar führenden Spaniers Marc Marquez (Honda). Zweiter wurde der neunfache Champion Valentino Rossi (Yamaha) aus Italien.

Marquez hatte vor einer Woche in Japan seinen dritten MotoGP-Titel eingefahren und startete aus der Pole Position. Doch wie schon 2014 stürzte der 23-Jährige in Führung liegend. In der neunten von 27 Runden rutschte das Vorderrad seiner Honda weg, die Chance auf Wiederholung des Vorjahrssieges war dahin. Für Marquez war es das erste punktelose Ergebnis in dieser Saison.

Der Doktor kämpft sich zurück

Rossi war nach verpatztem Training nur vom 15. Platz gestartet. Doch der 37-Jährige lieferte eine tolle Aufholjagd, die ihn bis auf eine Sekunde an Crutchlow heranbrachte. Durch einen Verbremser büßte Rossi aber doch noch mehrere Sekunden (+4,2) ein. "Ich habe versucht, ihn einzuholen, aber Cal war zu stark", gab "Il Dottore" zu.

Dritter wurde Suzuki-Pilot Maverick Vinales mit 5,3 Sekunden Rückstand. Der entthronte Weltmeister Jorge Lorenzo (ESP) lag als Sechster schon mehr als 20 Sekunden zurück.

Crutchlow hatte im August in Brünn über seinen Premierensieg gejubelt, in Australien doppelte er nach. "Ich freue mich für mein Team. Ich war zuversichtlich, dass ich auch gewonnen hätte, wenn Marc im Rennen geblieben wäre", sagte der 30-Jährige.

Moto2: Lüthi neuer Herausforderer

In der Moto2-Kategorie kam Weltmeister Johann Zarco nicht über den zwölften Platz hinaus. Der Schweizer Tom Lüthi verkürzte mit seinem Sieg den Rückstand auf den Franzosen und ist 22 Punkte zurück Zweiter. Drei Rennen stehen noch aus. Der bisherige Zarco-Jäger Alex Rins stürzte und blieb ohne Punkte.

Den Moto3-Lauf, der nach Abbruch wegen Stürzen in einem 10-Runden-Sprint abgewickelt wurde, entschied der schon als Weltmeister feststehende KTM-Pilot Brad Binder (Südafrika) für sich. Riesenglück hatte John McPhee - der Schotte musste nach einem schweren Sturz mit einem komplizierten Daumenbruch ins Krankenhaus gebracht werden, hätte sich jedoch auch deutlich schwerere Verletzungen zuziehen können - nach seinem Sturz wurde er von einem nachfolgenden Fahrer mit hoher Geschwindigkeit getroffen und überrollt.

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