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Sport Motorsport
09/26/2020

Mick Schumacher: Mit Vollgas Richtung Formel 1

Der Sohn des Rekordweltmeisters Michael Schumacher baute mit dem Sieg in Sotschi die Führung in der Formel 2 aus. Dem Deutschen winkt ein Formel-1-Cockpit.

von Christoph Geiler

Mick Schumacher hat mit dem zweiten Saisonsieg seine Gesamtführung in der Formel 2 ausgebaut. Der 21-jährige Sohn gewann am Samstag den 19. Saisonlauf im russischen Sotschi nach einer reifen Leistung vor dem Japaner Yuki Tsunoda, der von der Pole Position gestartet war. Dritter auf dem Olympia-Gelände von 2014 wurde der Brite Callum Ilott.

Im Klassement hat Schumacher nun 186 Punkte auf dem Konto. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher liegt damit fünf Rennen vor Saisonende 18 Zähler vor Verfolger Ilott.

Schumacher erwischte von Platz drei einen starken Start und zog umgehend am Inder Jehan Daruvala vorbei. Wegen eines Unfalls im Mittelfeld musste das Safety-Car für zwei Runden ausrücken. Danach fuhr Schumacher bis zu den ersten Boxenstopps hinter dem führenden Tsunoda. In der 19. Runde schloss der Pilot des Prema-Teams zum Japaner auf und zog mit einem tollen Manöver vorbei. Im Ziel hatte er mehr als sechs Sekunden Vorsprung.

Anfang September hatte Schumacher in Monza seinen ersten Saisonsieg gefeiert, eine Woche später übernahm der Ferrari-Juniorpilot die Spitze der Gesamtwertung. Mit seinem Sieg in Sotschi nährte er nun seine Hoffnungen auf einen Aufstieg in die Formel 1 zur neuen Saison. Er wäre damit bereits der dritte Schumacher in der Formel 1 nach seinem Vater, dem Rekordweltmeister (7 Titel) und seinem Onkel Ralf, der sechs Rennen gewann.

Mick Schumacher über Hamilton

Der 21-Jährige wurde in Sotschi auch auf Lewis Hamilton angesprochen, der mit einem Sieg am Sonntag mit seinem Vater Michael Schumacher (91 Grand-Prix-Siege) gleichziehen könnte. "Lewis hat einen sehr, sehr guten Lauf", meinte Mick Schumacher, der kein Problem damit hat, wenn sein Papa die Bestmarke verlieren sollte. "Einen Satz hat mein Vater immer und immer wieder gesagt: ,Rekorde sind da, um gebrochen zu werden.' Das ist gut für den Sport."

Und sollte er selbst irgendwann einmal in der Formel 1 landen, wovon eigentlich auszugehen ist: "Dann werde ich alles dran setzen, diesen Rekord zu brechen."

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