Melbourne: Hamilton dominiert verregneten Freitag

Lewis Hamilton wandelte in Melbourne am Schnellsten übers Wasser. © Bild: REUTERS/JASON REED

Wenig aussagekräftige Zeiten im ersten Training in Australien.

Haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben? Kann Ferrari Mercedes gefährlich werden? Die Formel-1-Fans werden zumindest noch bis morgen auf die Antworten auf diese Fragen zur neuen Saison warten müssen. Am ersten Trainingstag vor dem Grand Prix von Australien in Melbourne waren die Witterungsverhältnisse den Fahrern nicht wohlgesonnen. Teils heftiger Regen und zudem starker Wind machten eine Zeitenjagd unmöglich.

Die Bestzeiten in beiden Trainingseinheiten holte sich der amtierende Weltmeister Lewis Hamilton. Sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg kam dagegen nicht recht in Fahrt: Er setzte seinen Boliden in Kurve Sieben in die Mauer und musste sein Training nach nur vier Runden beenden.

Sebastian Vettel hielt sich am Freitag zumeist in der Box auf.
Ferrari's German driver Sebastian Vettel arrives in the garage for the first practise session of the Formula One Australian Gran… © Bild: APA/AFP/PETER PARKS
Wenig zufriedenstellend lief der Freitag auch für Mercedes-Herausforderer Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot schaffte im ersten Freien Training keine gezeitete Runde, im zweiten Durchgang kam er nur auf den achten Rang der Zeitenliste. "Unter solchen Wechselbedingungen kannst du nicht viel lernen", erklärte Vettel, warum er den Freitag größtenteils an der Box verbrachte. "Wir haben nur gelernt, dass der Wagen läuft und sich gut anfühlt. Der Rest ist ein wenig vergeudete Zeit."

Nicht ganz so vergeudet sollte gemäß der Wetterprognose das restliche Wochenende werden. Für Samstagvormittag (Ortszeit) ist noch leichter Regen möglich, spätestens für das neue K.O.-Qualifying sollte die Strecke dann jedoch trocken sein. Am Sonntag erwarten die Wetterdienste Sonnenschein für das gesamte erste Rennen der neuen Saison.

( kurier.at , kai ) Erstellt am 18.03.2016