Entwarnung, aber kein Start in Saudi Arabien für Schumacher

F1 Grand Prix of Saudi Arabia
Der Deutsche schlug mit 274 km/h in der Mauer ein, konnte aber noch in der Nacht das Krankenhaus verlassen.

Glimpflich ausgegangen ist der schwere Unfall von Mick Schumacher in der Qualifikation für den GP von Saudi Arabien (Sonntag, 19 Uhr). Der Deutsche krachte im zweiten Segment auf dem schnellen Stadtkurs seitlich in die Betonbegrenzung. Das Auto des Sohns von Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde quer über die Strecke geschleudert, verlor zwei Räder und kam massiv beschädigt zum Stillstand. Schumacher erlitt laut seinem Rennstall keine äußeren Verletzungen, wurde aber zur weitergehenden Abklärung in eine naheliegende Klinik gebracht.

Haas-Teamchef Günther Steiner sprach von einem "sehr ereignisreichen Tag. Das Beste ist, dass Mick anscheinend keine Verletzungen erlitten hat." Schumacher durfte in der Nacht noch ins Hotel zurückkehren. Gemäß Sky-Informationen war der 23-Jährige kurz vor dem Crash am Ausgang von Kurve 10 mit 274 km/h unterwegs. Am späten Abend teilte sein Team mit, dass Schumacher am Sonntag nicht starten wird.

Auf Instagram meldete sich der Deutsche selbst und bedankte sich für die vielen Nachrichten seiner Fans.

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