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Formel 1
10/03/2014

Alonso verlässt Ferrari, Vettel soll folgen

Der Spanier verlässt die Scuderia bereits Ende 2014. Der Deutsche soll ihn ersetzen.

von Florian Plavec

Paukenschlag in der Formel 1. Nach Informationen der italienischen Gazzetta dello Sport und laut autobild.de will sich Sebastian Vettel noch Ende des Jahres von Red Bull trennen und Fernando Alonso bei Ferrari ersetzen.

Immer wieder wurde Vettel in den vergangenen Jahren mit Ferrari in Verbindung gebracht. Der vierfache Weltmeister machte auch nie einen Hehl daraus, dass Ferrari die Top-Adresse in der Formel 1 sei und er eines Tages für die Scuderia fahren möchte. Allerdings sprachen stets drei Punkte gegen einen Wechsel.

1. Der Red Bull war mit Abstand das beste Auto.
2. Dem schnellen Alonso als Teamkollegen wollte auch Vettel ausweichen.
3. Vettels Vertrag bei Red Bull läuft bis Ende 2015.

Doch die Situation hat sich 2014 geändert.

1. Red Bull ist hinter Mercedes nur noch die Nummer 2.
2. Fernando Alonso trennt sich bereits nach dieser Saison von Ferrari, berichten deutsche und italienische Medien.
3. Die Beziehung zwischen Vettel und Red Bull soll deutlich abgekühlt sein. Eine vorzeitige Trennung scheint plötzlich möglich zu sein.

Noch will man bei Red Bull die Gerüchte nicht bestätigen – man dementiert sie aber auch nicht. Vettel selbst sagte dazu: „Das stimmt nicht.“ Tatsächlich sollen noch keine Verträge unterschrieben sein, doch die Verhandlungen sollen auf Hochtouren laufen und bereits weit fortgeschritten sein.

Ein großes Team wie Ferrari wird im kommenden Jahr einen Fahrer mit einem großen Namen wie Vettel brauchen. Denn laut Informationen von autobild.de ist es bereits fix, dass Fernando Alonso die Scuderia nach fünf verpatzten Jahren verlassen wird, obwohl dieser noch einen Vertrag bis 2016 hat. Eine offizielle Bekanntgabe der Trennung soll noch an diesem Grand-Prix-Wochenende in Japan erfolgen.

Alonso ist seit Jahren bei Ferrari nicht mehr glücklich. Er ist davon überzeugt, der beste Fahrer im Feld zu sein, weiß allerdings auch, dass Piloten nur an Siegen und Titel gemessen werden. Sein letztes Rennen gewann er im Frühling 2013, seine beiden WM-Titel 2005 und 2006 liegen fast schon ein Jahrzehnt zurück.

Bei seinen hohen Ansprüchen kann der 33-Jährige wohl nur bei McLaren anheuern. Dort steigt 2015 mit Honda ein finanzkräftiger Motorenpartner ein. Der neue Motor könnte McLaren zu einem Siegfahrzeug machen – oder aber ein Flop werden.

Bei McLaren hält man sich bedeckt – und heizt dennoch die Spekulationen an. „Einen Weltmeister an Bord zu haben, ist in Sachen Selbstvertrauen hervorragend“, sagt Geschäftsführer Jonathan Neale. Doch sagt er nicht dazu, ob er damit den derzeitigen McLaren-Fahrer Jenson Button meint (Weltmeister 2009). Oder vielleicht doch Fernando Alonso.

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