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Formel 1
12/04/2012

Ecclestone kontert im Disput mit Ferrari-Chef

Di Montezemolo hatte im Alter des F1-Chefs ein Problem verortet.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im Disput mit Ferrari-Chef Luca di Montezemolo gekontert. Der Brite wies die mit Hinweis auf sein Alter geäußerten Zweifel an seiner Befähigung für den Posten des Chefvermarkters entschieden zurück. "Ich spüre meine 82 Jahre nicht. Ich höre nicht auf, ich habe tausend weitere Ideen", sagte Ecclestone der Gazzetta dello Sport (Dienstag).

Zuvor hatte Di Montezemolo unter Bezug auf Ecclestone gesagt, ein gewisses Alter sei inkompatibel mit der Übernahme von gewissen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. "Vielleicht war Di Montezemolo von anderen Problemen verwirrt, vielleicht von der Politik", meinte Ecclestone. Sein Ärger über die Ferrari-Beschwerde beim Weltverband wegen eines Überholmanövers von Weltmeister Sebastian Vettel im Saisonfinale hatte den Streit ausgelöst. Ecclestone hatte das Vorgehen der Scuderia als "Witz" bezeichnet und damit Montezemolo gegen sich aufgebracht.

"Niemand außer Luca konnte glauben, dass die WM infrage gestellt werden würde, wo die Angelegenheit doch so eindeutig war", betonte Ecclestone nun. Allerdings schlug er auch versöhnliche Töne an. "Es gibt keinen Grund zu dramatisieren. Er hat mich immer wieder einmal attackiert. Aber am Ende verstehen wird uns."

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