Alonso nach Belgien-GP: "Halo hat Leclerc heute geholfen"

Glück im Unglück hatte Sauber-Pilot Charles Leclerc, der von Fernando Alonso "überflogen" wurde.

Weil alles gut ausging, kann man es zynisch formulieren: Fernando Alonso hatte in seinem schwächelnden McLaren endlich jemanden überholt – allerdings im Flug. Der Spanier war im Zuge eines heftigen Startcrashes beim Belgien-GP in Spa über das Sauber-Cockpit von Charles Leclerc. Der Monegasse stieg wohl nur deshalb unverletzt aus seinem Wrack, weil seit dieser Saison der Cockpitschutz Halo in der Formel 1 Pflicht ist.

„Der Halo hat heute funktioniert“, sagte Alonso deshalb auch zum bis heute viel diskutierten und hart kritisierten Sicherheitssystem. Puristen stören sich hauptsächlich an der Ästhetik. Schuld traf Doppelweltmeister Alonso freilich keine, der Formel-1-müde Spanier war selbst Passagier, als ihm Nico Hülkenberg mit dessen Renault vor der ersten Kurve mit hoher Geschwindigkeit ins Heck gekracht war.

Alonso nach Belgien-GP: "Halo hat Leclerc heute geholfen"

„Es ist schwer zu verstehen, wie man den Bremspunkt so sehr verpassen kann“, sagte Alonso zur Fahrweise des Deutschen, der gestand: „Der hinten drauffährt, hat Schuld. Ich habe mich vertan. Es ist frustrierend für Fernando und Charles. Auch für mich.“ Als Strafe geht es für Hülkenberg beim großen Preis von Italien am Sonntag zehn Startplätze zurück. „Ich finde immer wieder heraus, wie sensibel diese Autos reagieren“, sagte Hülkenberg. Schön langsam könnte er es wissen. Es war sein 148. Grand Prix.

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