Melzers gute Erinnerungen an Spanien

EPAepa03123433 Jurgen Melzer of Austria hits a return shot to Milos Raonic of Canada during their final match in the Regions Morgan Keegan Championships in Memphis, Tennessee, USA 26 February 2012.  EPA/TANNEN MAURY
Foto: EPA Gerüstet: Melzer trainierte am Samstag in der Südstadt.

"Wir können drei Punkte holen", sagt Österreichs Nummer 1 vor dem Daviscup-Duell selbstbewusst.

Jeder Punkt, den wir in Spanien machen, ist ein Erfolg für Österreich", sagt Daviscup-Kapitän Clemens Trimmel vor Viertelfinal-Duell in Spanien. Jürgen Melzer, Österreichs Nummer eins, rechnet schon selbstbewusster: "Wir können drei Punkte holen."

Mit seinen Gegnern hat sich der 30-jährige Niederösterreicher schon bestens vertraut gemacht. "Almagro kann enorm viel Druck erzeugen, Ferrer ist wie eine Wand. Der bringt alles zurück." Dennoch verbinden Österreichs Paradespieler gute Erinnerungen an das spanische Duo. Nicolas Almagro durfte ihm nach drei Begegnungen zwei Mal zum Sieg gratulieren, gegen David Ferrer hat er zwar eine 2:5-Bilanz, aber nach einem Sieg in Paris 2010 erstmals ein Grand-Slam-Achtelfinale erreicht. Lästiger sind da schon die äußeren Umstände, die auf die Österreicher in Oropesa del Mar an der Ostküste warten. "Es soll sehr windig dort sein."

Dauerbrenner

Während Rafael Nadal den Spaniern einen Korb gab, ist es für Melzer selbstverständlich, für sein Land zu spielen. Seit 1999 hält er seinen Schlägerkopf für Österreich hin, nur zwei Mal (2000 gegen Slowenien und 2002 gegen Israel) fehlte er. "Es muss für jeden Sportler eine Ehre sein, für sein Land zu spielen."

Mit seiner US-Tournee ist er nur teilweise zufrieden. Nach dem Turniersieg in Memphis lief nicht mehr viel. "In Indian Wells hatte ich Pech. Dort habe ich mich fast zwei Wochen vorbereitet und bin am Tag meines Spieles krank geworden." Zumindest hat ihn sein Freund Raimund Hedl, der Tormann-Trainer bei Rapid, am laufenden gehalten, was sich am Fußball-Sektor getan hat. Melzers Prognose: "Meister wird der, der sich am besten derappelt."

Jetzt gilt das Augenmerk keiner drittklassigen Liga, sondern der Tennis-Weltgruppe. Am Sonntag fliegt Melzer mit seinem Team nach Spanien. Mit im Gepäck: Erfahrung und viel Selbstvertrauen.

(kurier) Erstellt am
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