Beachvolleyball, Clemens Doppler (li.), honorarfrei

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Beachvolleyball
07/29/2013

Medaillen in Klagenfurt sind in Reichweite

Österreich hat bei der am Montag beginnenden EM drei Teams mit guten Chancen.

von Peter Karlik

Mit dem Damen-Bewerb wird heute in Klagenfurt die Beachvolleyball-Europameisterschaft 2013 eröffnet. Die Herren steigen erst am Mittwoch ein. Bei beiden stellt Österreich je vier Teams, zumindest zwei haben sehr gute Chancen auf eine Medaille.

Die Top-Favoriten bei Damen und Herren kommen aus den Niederlanden. Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen sind Weltmeister und in der Weltrangliste hinter zwei Brasilianern die besten Europäer. Bei den Damen sind dies Madelein Meppelink und Sophie van Gestel, Nummer drei der Welt. Aber auch die Deutschen Katrin Holtwick und Ilka Semmler zählen zum engeren Kreis der Medaillenanwärterinnen.

Zu diesen gehören auch ...

Doris und Stefanie Schwaiger Die Niederösterreicherinnen sind vom Papier her die Nummer drei in Klagenfurt. Sie haben im Mai ein Grand-Slam-Finale erreicht, sie haben das europäische Turnier in Baden gewonnen und sie sind mit 28 (Doris) und 26 (Stefanie) Jahren im besten Alter für eine Medaille . „Klar ist das unser Ziel“, gibt Doris zu. Steffi ergänzt, warum es heuer erstmals klappen kann: „Wir sind sehr konstant. Bis auf den 25. Platz in Corrientes waren wir immer in den Top-Ten.“ Bei der WM in Polen wurden sie Fünfte. Die Schwestern stellten vor der Saison vieles um und trainieren jetzt mit dem deutschen Coach Dirk Severloh in Hamburg. „Offensichtlich haben wir neue Reize gebraucht“, erklärt Doris die Trennung von Trainer Martin Olejnak.

Medaillenchance:

Clemens Doppler und Alexander Horst Sie spielen erst eineinhalb Jahre zusammen und verstehen sich auf dem Platz schon blind. Vor zwei Wochen gewannen sie das Europa-Turnier in Novi Sad und sind dank ihrer Konstanz auf der World Tour auf Rang sechs das drittbeste europäische Team. „Ja, wir gehören zu den Medaillenkandidaten“, gibt der zweifache Europameister Clemens Doppler zu. Aber: „Die Dichte ist so hoch, dass es genauso gut möglich ist, Neunter zu werden, ohne dass man sich etwas vorwerfen muss.“

Medaillenchance:

Alexander Huber und Robin Seidl Die Lokalmatadoren haben in Klagenfurt schon mehrmals bewiesen, wie ihr emotionales Spiel Gegnern zusetzen kann. Auf der World Tour wurden sie heuer in Fuzhou (China) Dritte, in Den Haag Vierte und zuletzt zwei Mal Neunte (Gstaad, Long Beach). Eine Medaille wäre eine Überraschung, aber sicher keine Sensation.

Medaillenchance:

Die restlichen fünf österreichischen Teams haben nur Außenseiterchancen auf eine Top-Platzierung. Das gilt auch für Barbara Hansel, Vize-Europameisterin 2011. Damals spielte sie mit Sara Montagnolli, die ihre Karriere bereits beendet hat. Hansel ist seit dieser Saison mit dem 19-jährigen Talent Katharina Schützenhöfer auf Tour.

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