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Sport
09/22/2012

Leprevost gewann Global Champions Tour in Wien

Die Französin Penelope Leprevost hat am Samstagabend im Rahmen des Reitturniers Vienna Masters den elften Saisonbewerb der Global Champions Tour für sich entschieden.

Die 32-jährige Team-Vizeweltmeisterin setzte sich vor dem Wiener Rathaus im Sattel von Mylord Carthago dank des schnellsten fehlerfreien Ritts im Stechen durch und erhielt einen Siegerscheck über 100.000 Euro.

Leprevost war 1,51 Sekunden schneller als die Deutsche Meredith Michaels-Beerbaum und 2,93 als der niederländische Olympia-Zweite Gerco Schröder. Die Australierin Edwina Tops-Alexander verzeichnete in dem enorm stark besetzten Feld mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern auf Itot du Chateau zwei Abwürfe, führt nach dem 24. Rang aber die Gesamtwertung in der 2011 von ihr gewonnenen höchstdotierten Serie vor dem Finale im November in Abu Dhabi gemeinsam mit dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson weiter an. Der Weltranglisten-Erste belegte in Wien mit Carusso La Silla den elften Rang.

Von den vier Österreichern schlugen sich Stefan Eder und sein Hengst Chilli van Dijk am besten. Das Paar verzeichnete in der Dreier-Kombination wegen einer Fehleinschätzung zwei Abwürfe und musste sich mit einem zusätzlichen Zeitfehlerpunkt mit dem 29. Platz begnügen. Gerfried Puck und Stefanie Bistan klassierten sich in der enorm schwierigen Prüfung, in der im ersten Umlauf nur sechs von 46 Reiter-Pferd-Paaren ohne Fehlerpunkt blieben, mit je 16 Punkten auf den Rängen 37 und 38, Astrid Kneifel gab auf.

Eder musste als erster Reiter in den Parcours. "Da ist man der Testpilot. Leider habe ich eine Fehlentscheidung getroffen und bin mit sechs statt sieben Galoppsprüngen zur Kombination geritten", sagte der 31-jährige Wahl-Salzburger. "Aber Chilli ist sehr gut gesprungen, der Parcours war wirklich schwierig, wie man an der geringen Zahl von Null-Fehler-Ritten sieht."

Olympiasieger Steve Guerdat, der nach mehreren Abwürfen mit seinem Carpalo verzichtete. Der 30-jährige Weltranglisten-Dritte war schon nach dem Einspringen verärgert gewesen. Das habe auf dem viel zu engen Platz nicht geklappt, weil sein Wallach Angst vor anderen Pferden habe, kritisierte der Schweizer. Mitorganisator Frühmann ließ das nicht gelten. "Der Abreiteplatz passt, der ist groß genug."

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