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Sport
10/29/2012

L.A. Lakers wollen in der NBA zurück an die Spitze

Die Los Angeles Lakers haben Meister Miami Heat vor der neuen NBA-Saison den Kampf angesagt.

Mit den Verpflichtungen von Center Dwight Howard und Spielmacher Steve Nash wollen die Lakers die Ära von Heat-Superstar LeBron James beenden. Im Schatten des prognostizierten Duells könnten in der am Dienstag beginnenden Saison aber auch eine Handvoll anderer Teams eine Rolle spielen.

Der erste Herausforderer des Champions kommt aber aus Kalifornien. Kobe Bryant und Pau Gasol erhielten mit Howard (zuletzt Orlando Magic) und Nash (Phoenix Suns) zwei weitere Superstars zur Seite gestellt. Gasol und Howard dürften unter dem Korb ein dominantes Duo abgeben. Mit Nash kommt auch im fortgeschrittenen Alter von 38 Jahren ein ausgewiesener Spielgestalter, der bereits zweimal zum wertvollsten Spieler (MVP) der Liga gewählt worden ist.

"Ihr Hunger gibt uns sehr viel Energie", versicherte Bryant, der auf seinen sechsten Titel aus ist. So viele hat auch der legendäre Michael Jordan gewonnen. "Wir sind bereit und werden alles dafür tun, dorthin zu kommen." Wegen einer Fußverletzung ist der 34-Jährige für den Saisonauftakt gegen die Dallas Mavericks, den Meister von 2011 um den Deutschen Dirk Nowitzki, fraglich.

Jordan gilt als bester Spieler aller Zeiten. Das Duell seiner Erben James und Bryant wäre ein Traumfinale. In den vergangenen sechs Endspielserien war stets einer der beiden Superstars präsent, gegeneinander ging es aber noch nie. "Dieses Duell würde alle Rekorde sprengen", meinte Lakers-Legende Earvin "Magic" Johnson.

In Miami hat James vergangene Saison zumindest den Makel abgelegt, noch nie einen Meistertitel gewonnen zu haben. Mit 4:1 überrollte das Starensemble aus Florida im Finale die Oklahoma City Thunder um Ligatopscorer Kevin Durant. Damit will sich James aber noch lange nicht zufriedengeben. "Ich will der Beste aller Zeiten werden, so einfach ist es", erklärte der 27-Jährige. "Wir haben das Potenzial, noch besser zu sein als vergangene Saison. Das ist fast schon beängstigend."

Mit Rashard Lewis und Ray Allen erhielt "King James" zwei weitere Routiniers zur Seite gestellt. Letzterer trifft gleich zum Auftakt auf sein Ex-Team aus Boston. Die Celtics gelten neben den Philadelphia 76ers in der Eastern Conference als erster Herausforderer Miamis - nicht nur dank ihres immer stärker werdenden Point Guards Rajon Rondo.

Die Western Conference dürfte um einiges ausgeglichener verlaufen als der Osten. Mit Vizemeister Oklahoma, den routinierten San Antonio Spurs und auch dem Stadtrivalen Los Angeles Clippers um Regisseur Chris Paul und Überflieger Blake Griffin rechnen sich gleich mehrere Teams ernsthafte Chancen aus, den Favoriten zu gefährden.

Die Chicago Bulls müssen zumindest in der ersten Saisonhälfte noch ohne ihren Superstar Derrick Rose auskommen, der sich beim Play-off-Start im April einen Kreuzbandriss zugezogen hat. In New York sind die Augen nicht mehr auf den von den Knicks zu den Houston Rockets abgewanderten "Wunderknaben" Jeremy Lin, sondern auf die neuen Brooklyn Nets gerichtet. Das Team übersiedelte aus Newark/New Jersey nach Brooklyn - und ist mit Spielmacher Deron Williams zumindest Play-off-Anwärter.

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