Höhentrainings­la­ger

..in heimatlichen Gefilden

Podersdorf kann kommen

Aufmerksame Leserinnen und Leser meines Blogs werden bereits wissen, dass es nicht unbedingt notwendig ist, lange Reisen auf sich zu nehmen und sich tatsächlich in große Höhen zu begeben um die Vorteile eines Höhentrainingslagers zu nutzen.

Nachdem ich in den letzten Jahren mehrmals das Höhentrainingszentrum Hoch-Form (www.hoch-form.at) zur Wettkampfvorbereitung genutzt und dabei beste Erfahrungen gemacht habe, musste ich nicht lange überlegen, als man mir nach meiner letzten Leistungsüberprüfung im IMSB in der Südstadt die Möglichkeit der Teilnahme an einer Studie angeboten hat. Seit 2 Wochen absolviere ich deshalb täglich mehrere Trainingsstunden am Ergometer in der Höhentrainings-"Kammer" des Olympiastützpunktes Südstadt (www.imsb.at), wo mittels des sogenannten Hypoxic-Training-Systems ein effektives Höhentraining in gewohnter Umgebung ermöglicht wird. Dabei können über die Produktion eines hypoxischen Luftgemisches, also mit sauerstoff-reduzierter Luft, Höhen von bis zu 6400 Metern simuliert werden.

Durch die Kombination aus
- meinen Erfahrungen der letzten Jahre, dir mir dabei halfen, dass ich mich rasch wieder an die Höhenluft anpassen konnte,
- dem perfekten Umfeld im IMSB in Allgemeinen und den Trainingsbedingungen im Speziellen
- sowie der fantastischen Betreuung durch Anita Waiß, Mag. Harald Horschinegg, Matthias Rechberger und ganz besonders Petra X., welche regelmäßig meinen Trainingsfortschritt mittels Laktatmessungen überprüft haben und denen besonderer Dank gebührt,
fühle ich mich voll fit und bestens vorbereitet für Podersdorf.

Einerseits bin ich natürlich ein wenig traurig, dass ich in Podersdorf "nur" in der Staffel starten kann, weil es zu meinen absoluten Lieblingsrennen zählt. Andererseits ist es eine besondere Herausforderung den österreichischen Staffel-Rekord von 07:55:09 zu brechen und deshalb verspreche ich meinen Mitstreitern Christoph Löffler und Gernot Hammer, dass ich mein Bestes geben werde.

Darüber hinaus wird auch ein Einzelstart im heurigen Jahr wieder realistischer. Nachdem ich mich seit 6 Wochen intensiv 4 mal in der Woche dem Kiesser Training widme, mache ich derart gute Fortschritte im Rückenbereich, sodass meine Zuversicht und Überzeugung steigt, dass sich mein Traum von einem baldigen Start bei einem Ironman-Bewerb erfüllt und ich Ende November in Cozumel (Mexiko) teilnehmen werde können.

(kurier) Erstellt am
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