FUSSBALL ÖFB-CUP / VIERTELFINALE: SKN ST. PÖLTEN - FC WACKER INNSBRUCK

Wacker bejubelt den Aufstieg ins Cup-Semifinale

© APA/HERBERT NEUBAUER / HERBERT NEUBAUER

Sport Fußball
02/07/2020

Zweitligist Wacker wirft St. Pölten aus dem Cup

Innsbruck rettete sich beim SKN in das Elfmeterschießen und steht nach einem 8:6 im Semifinale.

von Alexander Huber

Mit einer Zeugnisaktion lockte der SKN zum ersten Pflichtspiel des Jahres ins kalte St. Pöltner Stadion: Schüler mit fünf Einsern oder einem Fünfer durften inklusive Begleitperson gratis in die NV-Arena. Bei der Zeugnisverteilung für die nach dem Ende der Transfersperre neu aufgestellten St. Pöltner ist die Bewertung dreigeteilt: Nicht genügend in Hälfte eins, gut danach und mit den schlechteren Nerven vom Elfmeter-Punkt.

Gegen Zweitligist Wacker begann das Fußballjahr gleich mit einer Verlängerung. Nach 120 Minuten war das Cup-Viertelfinale noch immer nicht beendet, St. Pölten bekam erneut den Last-Minute-Ausgleich. Und nach dem Elfmeterschießen und dem Gesamtergebnis von 8:6 steht Innbruck im Semifinale.

Viele Neue beim SKN

Mit Klarer, Gorzel, Meister und Alan begannen vier Neue. Beim Fünften, Stefan Stangl, zeigten sich alt bekannte Probleme: der Linksverteidiger fiel mit einer Muskelverletzung beim Aufwärmen aus. Angepfiffen wurde mit Verspätung: die aus Innsbruck zu Hunderten angereisten Wacker-Fans hatten gegen die Anpfiffzeit 18 Uhr protestiert. Die ebenso lauten wie gefährlichen Böller waren jedenfalls fehl am Platz.

SKN St. Pölten – WACKER INNSBRUCK 3:5 i.E. (3:3, 2:2, 0:1)
Tore: Luxbacher (71./Elfmeter), Klarer (90.+1), Pak (94.); Zaizen (42.), Yildirim (90.+6), Satin (120./Elfmeter).

Samstag, 15.00: Austria Lustenau – WSG Tirol. 18.00: LASK – Sturm Graz.

Sonntag, 18.00: Amstetten – Salzburg.

Die Hausherren waren im 3-4-1-2-System klar überlegen, aber im Abschluss ungenau. Sowohl Muhamedbegovic als auch Meister schossen unbedrängt weit daneben. Alan brachte den Ball zumindest aufs Tor (38.). Wie ein perfekter Abschluss geht, zeigte der Außenseiter mit der ersten Chance vor: Stürmer Atsushi Zaizen verwertete einen Stanglpass elegant mit der Ferse genau ins Eck – 0:1 (41.).

 

In Minute 49 musste Riegler gegen Galle sogar die Vorentscheidung verhindern. Weil Stürmer Pak auch die besten Chancen ausließ, musste das Schiedsrichter-Team helfen. Assistent Riedel zeigte Referee Jäger nach einem Fall von Ingolitsch einen Strafstoß an. Daniel Luxbacher verwertete zur Freude des Großteils der 2.687 Besucher zum 1:1 (71.).

Der Druck stieg an und Christoph Klarer stieg in Minute 91 am höchsten. Die Southampton-Leihgabe köpfelte unter Mithilfe von Goalie Wedl ein.

Spätes Torfestival

Doch in Minute 96 rettete sich Wacker in die Verlängerung. Mit der letzten Aktion drückte Joker Yildirim Ertugrul den Ball zum 2:2  ins Netz. Die Lufthoheit hatte der Favorit auch danach.

Kwang-Ryong Pak verwertete einen Eckball per Kopf zum 3:2 (94.). Erst danach ließ Wacker nach. Doch dieses verrückte Cupspiel hatte noch mehr zu bieten. Nämlich einen Elfmeter in letzter Minute - und Murat Satin traf zum 3:3 (120.).

Es ging gleich weiter mit dem Elferschießen. Nur dem Jüngsten versagten die Nerven. SKN-Talent Christoph Messerer (18) scheiterte. Weil Thomas Vollnhofer, der nach 90 Minuten für den verletzten Goalie Riegler gekommen war, keinen Versuch halten konnte, siegte Wacker schließlich mit 8:6. Innsbruck darf weiter träumen, St. Pölten bleibt nur noch der Abstiegskampf.

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