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26.03.2017

WM-Quali: Deutschland siegt in Aserbaidschan

Das Team von Joachim Löw hatte gegen Aserbaidschan keine Probleme. Auch England gewann.

"Konzentriert bleiben", "nicht auf die leichte Schulter nehmen", "professionell rangehen". Die deutsche Nationalmannschaft hielt die Vorgaben ein und gewann am Sonntag in Baku gegen Aserbaidschan letztlich ungefährdet mit 4:1.

19 Minuten musste das Team von Joachim Löw Geduld haben. Dann überlief Jonas Hector die rechte Abwehrseite der Aserbaidschaner, er spielte die genaue Hereingabe auf André Schürrle, der aus wenigen Metern problemlos einschob. Es war das erste Tor in der Nationalmannschaft für den 26-jährigen Dortmund-Stürmer seit Sommer 2015.

Kurze Freude

Grenzenloser Jubel im Stadion dann in der 31. Minute. Nach einem Fehler im Mittelfeld glich Dimitrij Nazarov mit einem gekonnten Schuss aus 15 Metern aus. Für die Deutschen war es das erste Gegentor in der laufenden WM-Qualifikation.

Doch die Deutschen blieben ruhig – und effizient. Nur drei Minuten später spielte Schürrle einen traumhaften Pass in den Lauf von Thomas Müller – 2:1. Kurz vor der Pause setzte sich Mario Gomez (189 cm) gegen Verteidiger Magomed Mirzabekov (168 cm) im Kopfballduell durch, 3:1 in der 45. Minute. In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte der Gastgeber nach, Deutschland blieb locker und überlegen, Schürrle erzielte das 4:1 (81.).

Deutschland bleibt in der Gruppe C mit 15 Punkten aus fünf Spielen ohne Punkteverlust überlegen an der Tabellenspitze. Auf Platz zwei liegt Nordirland (10 Punkte) nach einem 2:0-Heimsieg gegen Norwegen. Tschechien (8 Punkte) gewann in San Marino 6:0 und ist Dritter.

England siegte

In der Gruppe F lief auch für England alles nach Plan. Im Wembley-Stadion traf Jermain Defoe nach 22 Minuten ins Tor der Litauer. Jamie Vardy, Teamkollege von Christian Fuchs bei Leicester, erzielte das Tor zum 2:0-Endstand (66.).

Auch die Engländer liegen als Tabellenführer klar auf Kurs in Richtung WM. Die Slowakei hat nach einem 3:1-Sieg in Malta vier Punkte Rückstand.

Polen eilt davon

In Gruppe E machte Polen mit einem 2:1-Sieg in Montenegro einen wichtigen Schritt in Richtung Weltmeisterschaft. Rumänien und Dänemark trennten sich 0:0, Armenien gewann daheim gegen den Tabellenletzten Kasachstan 2:0.