Treue Seele: Austria-Trainer Thorsten Fink vertraut meist seinem angestammten Personal.

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Bundesliga

Wie Koller, so Fink: Austria macht es wie Österreich

Ebenso wie Marcel Koller beim Nationalteam setzt Thorsten Fink bei der Austria auf personelle Kontinuität.

von Alexander Strecha

11/20/2015, 04:13 PM

Die Fragen nach der Aufstellung werden vor Spielen der Austria immer seltener. Der Grund dafür ist, dass Trainer Thorsten Fink selten für personelle Überraschungen gut ist und meist seinem eingespielten Team vertraut. So auch am Samstag (16 Uhr/live auf Sky) im Heimspiel gegen die Admira. "Ich habe keine Veranlassung, etwas zu ändern. Alle Spieler sind fit, zuletzt haben wir gegen Salzburg ein sehr gutes Spiel abgeliefert."

Mit einem Sieg über die Admira möchte die Austria die Tabellenführung sichern, vielleicht sogar ausbauen. "Wir schauen in erster Linie auf uns, aber wenn die Konkurrenten nicht gewinnen sollten, dann wäre das sicher schön für uns. Nur darauf hoffen und warten wir jetzt nicht." Fink erwartet eine Admira mit Selbstvertrauen, merkt aber an, dass sein Team ebenfalls mit einer breiten Brust einlaufen werde. "Es ist kein Zufall, dass die Admira so gut dasteht in der Tabelle. Aber wir haben für alle Eventualitäten unsere Stärken, die wir ausspielen können."

Ähnliche Situationen

Beim ÖFB-Team setzte Marcel Koller in den vergangenen Jahren auf einen Stamm, verzichtete auf Experimente und Rotationen. Der Erfolg gab dem Schweizer mit der Qualifikation für die EM und Platz 10 in der Weltrangliste Recht. Auch der Austria gelang mit Fink und dessen Personalpolitik die Trendwende und eine kontinuierliche Entwicklung. Ist die Personaltreue das Geheimnis dieser zwei Erfolge? Fink: "Würden wir dauerhaft englische Wochen absolvieren, dann wäre das sicher nicht möglich. Aber wenn wir nur von Woche zu Woche spielen, dann geht das."

Eine weitere Parallele: Koller gab gegen die Schweiz aufgrund von Verletzungen neuen Spielern eine Chance, Fink krempelte beim Cup-Heimspiel gegen Altach die komplette Mannschaft um. Die Spieler empfahlen sich mit guten Leistungen und dem Aufstieg in die nächste Runde für weitere Aufgaben. "Es ist doch immer ein Geben und Nehmen im Leben. Ich habe gegen Altach ein Signal gesendet, dass ich jetzt diese Spieler brauche, und sie haben es total zurück gegeben." Dennoch ist es eine der Hauptaufgaben für Fink und sein Betreuerteam, alle Spieler bei Laune zu halten. "Wir reden immer mit allen. Aber ich habe eine charakterlich so tolle Mannschaft, dass dies kein Problem ist. Die Spieler pushen sich gegenseitig. Wir versuchen allen das Gefühl zu geben, dass sie gebraucht werden."

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