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Sport Fußball
02/28/2012

Wenn’s der Tormann drei Mal klingeln lässt

Otto Konrad, aktueller Tormann-Trainer des ÖFB, kann auf eine glorreiche Karriere als Goalie zurückblicken.

Otto Konrad wurde am 1. November in Graz geboren. Er spielte bei Sturm Graz, Austria Salzburg, Saragossa, Leoben und GAK. Mit Salzburg erreichte er 1994 das Finale im UEFA-Cup. Im Viertelfinale am 15. März 1994, Eintracht Frankfurt gegen Austria Salzburg, hielt Konrad im Elfmeterschießen zwei Elfmeter und verwandelte selbst den entscheidenden zwölften zum Aufstieg. Es war das wichtigste seiner drei Tore. In dieser Saison erzielte er auch ein Kopftor – gegen Stahl Linz. 1990 gab es gegen Leoben beim Stand von 3:0 einen Elfer für Sturm, den Konrad verwandelte. Danach lief er zur Cornerfahne und jubelte tanzend im Stil von Roger Milla.

Konrad im Nationalteam

Im Nationalteam hat er zwischen 1989 und 1995 nur 12-mal gespielt. Nach einer mäßigen Leistung beim 2:3 gegen Lettland war Schluss mit der Teamkarriere. Danach war er nicht einmal mehr auf Abruf im Teamkader. "Da habe ich gemerkt, dass mir das sehr wehgetan hat. Ich habe mir gesagt: Wenn dir etwas wehtut, dann musst du es bleiben lassen." 2005 war er für zwei Spiele Tormanntrainer beim A-Team, von 2006 bis 2011 beim U-21-Team.

Konrad ist Vater einer Tochter, lebt in Salzburg. Der gelernte Bandagist ist für eine Firma für medizinische Einkaufsdienstleistungen im Gesundheitswesen tätig. Er hat auch einen MBA für Projekt- und Prozessmanagement.

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