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Sport Fußball
08/17/2020

Warum viele Mattersburger für keinen neuen Verein spielen dürfen

Die SVM Profisport GmbH, bei der die Spieler unter Vertrag stehen, hat noch keinen Insolvenzantrag gestellt. Die Profis sitzen fest.

von Günther Pavlovics

Bitte warten – das heißt es für die Spieler des SV Mattersburg, die einen Vertrag über den Sommer 2020 hinaus unterschrieben haben. Es könnte noch rund einen Monat dauern, bis sie bei einem neuen Verein spielen dürfen.

Der Verein SV Mattersburg hat am Freitag am Landesgericht Eisenstadt ein Insolvenzverfahren beantragt. 23 Mitarbeiter sind betroffen. Aber nicht die Profispieler. Die sind nicht beim Verein angestellt, sondern bei der SVM Profisport GmbH, einer hundertprozentigen Tochter des Klubs. Und die SVM Profisport GmbH hat noch keinen Insolvenzantrag gestellt. Zumindest Geschäftsführer Martin Pucher hat das nicht gemacht.

Masseverwalter Adalbert Hausmann von der Kanzlei Lackner & Hausmann hat seine Arbeit schon aufgenommen, die aber nur die Abwicklung des Vereins und die Zukunft der 23 Mitarbeiter betrifft. Zu erwarten ist, dass in absehbarer Zeit auch für die SVM Profisport GmbH die Insolvenz beantragt wird. Erst wenn diese eröffnet ist, kann dann der zuständige Masseverwalter mit den Profifußballern über deren Zukunft verhandeln. Dann sollte es zügig gehen, insgesamt kann alles aber drei bis vier Wochen dauern.

Auf Arbeitssuche

Erst dann kann es die Freigabe für einen anderen Klub geben. Bis dahin sind die Spieler mit aufrechten Verträgen in der Warteschleife – sofern sie nicht rechtzeitig aus den Verträgen ausgetreten sind. Verträge über 2020 hinaus haben Spieler wie Rath, Mahrer, Steinwender, Nemeth, Höller, Erhardt, Kuen, Halper, Jano, Hart, Miesenböck und Pusic.

Einige haben schon einen neuen Arbeitgeber gefunden, sind aber in der Warteschleife. Wie Andreas Kuen, der sich mit Sturm einig ist. Oder Philipp Erhardt, der nach München zu Türkgücü wechselt. Thorsten Mahrer ist sich mit Austria Klagenfurt einig, dasselbe gilt für Christoph Halper mit St. Pölten. Für David Nemeth gibt es Interessenten aus Deutschland, für Lukas Rath aus Griechenland.

Keinerlei Sorgen haben hingegen jene Spieler, deren Verträge im Sommer ausgelaufen sind. Kvasina spielt schon in Belgien für Oostende, Kuster ist in Karlsruhe, Casali in Altach, Bürger in Lafnitz, Salomon in Griechenland. Und Lercher steht in Ried auf dem Prüfstand.

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