Sport | Fußball 21.12.2011

Vastic: "Damit habe ich nicht gerechnet"

Was für ein Weihnachts-Geschenk: Ivica Vastic wurde vom Trainer der Amateure zum Chefcoach befördert.

Ivica Vastic beerbt seinen einstigen Trainer. Unter Karl Daxbacher spielte er noch beim LASK, jetzt übernimmt er dessen Job bei der Austria. Auch für Vastic kam die Rochade überraschend.

KURIER: Wann haben Sie von Ihrer Beförderung erfahren?
Ivica Vastic: Am späten Dienstagabend nach der Aufsichtsratssitzung haben wir das erste informative Gespräch geführt. Für mich ist das sehr überraschend gekommen.

Sie folgen Karl Daxbacher nach, der Sie beim LASK trainiert hat. Ein komisches Gefühl?
Ein wenig schon. Ich schätze Daxbacher sehr seit der Arbeit beim LASK. Aber der Fußball ist eben ein ständiges Kommen und Gehen. Dennoch muss ich das alles erst einmal in Ruhe verarbeiten.

Welche Ziele setzen Sie sich für das Frühjahr?
Das oberste Ziel ist wie immer das Erreichen eines internationalen Bewerbes. Aber auch im Cup und der Liga sind wir im Rennen. Die Mannschaft hat jedenfalls genug Qualität, Ziele auch zu erreichen.

Wer wird Ihr Co-Trainer? Manfred Schmid, den die Austria vor Kurzem als Individualtrainer geholt hat?
Darüber haben wir noch nicht gesprochen, aber ich kann mir eine Zusammenarbeit mit dem Manfred auf jeden Fall vorstellen. Er hat selbst lange bei der Austria gespielt, kann sich mit dem Verein identifizieren, hat in Wr. Neustadt viel Erfahrung gesammelt. Außerdem kennen wir uns auch privat.

Bleibt Tormann-Trainer Franz Gruber im Team?
Davon gehe ich aus. Da wird sich nicht viel ändern.

Das Christkind meint es gut mit Ihnen. Ist der Job Ihr schönstes Geschenk?
Ja, das war eine sehr schöne Botschaft, mit der ich nicht gerechnet habe. Aber es ist auch eine große Verantwortung. Gleich nach Weihnachten geht es los, da gilt die ganze Konzentration meiner neuen Arbeit.

Werden im Winter neue Spieler kommen?

Dazu will und kann ich noch nichts sagen, da bin ich mit Thomas Parits nicht ins Detail gegangen. Wir werden uns richtig vorbereiten und gemeinsam erörtern, wo vielleicht Handlungsbedarf herrscht. Aber der Kader ist nicht nur groß, sondern auch von der Qualität her gut genug.

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( Kurier ) Erstellt am 21.12.2011