© REUTERS/ANDREAS GEBERT

Sport Fußball
09/13/2020

Uli Hoeneß in Rage: Alabas Berater ist ein "geldgieriger Piranha"

Im Sport-1-Doppelpass nahm der Ehrenpräsident des FC Bayern zum Vertragspoker Stellung. "Es geht nur ums Geld."

von Christoph Geiler

Uli Hoeneß ist sehr leicht aus der Fassung zu bringen. Wenn dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern etwas nicht in den Kram passt, dann spricht er das öffentlich an. Meist mit hochrotem Kopf und lauter Stimme. Die Auszucker von Hoeneß sind legendär. Wenn er sich etwa mit Reportern anlegt, der Konkurrenz die Leviten liest oder bei der Jahreshauptversammlung die eigenen Fans beleidigt.

Nun platzte Uli Hoeneß im Fußball-Talk "Doppelpass" bei Sport 1 wieder einmal der Kragen. Verantwortlich dafür war David Alaba, oder besser: Der Berater des österreichischen Teamspielers und Leistungsträgers des FC Bayern.

Bekanntlich befindet sich der Österreicher in intensiven Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern. Dass David Alaba als Abwehrchef maßgeblichen Anteil am Triple-Gewinn des deutschen Rekordmeisters hatte, wird seine Verhandlungsposition nicht verschlechtert haben.

Uli Hoeneß sieht im Berater des 28-Jährigen das größte Hindernis. David Alaba wird von Pini Zahavi vertreten, einem der raffiniertesten aber auch gefürchtetsten Spielerberater der Szene. „Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater“,polterte Hoeneß nun in der Sendung und beschwerte sich darüber, dass Zahavi vor allem Alabas Vater negativ beeinflusse.

20 Millionen im Jahr

Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern läuft am 30. Juni 2021 aus. Laut deutschen Medien fordert Zahavi für seinen Schützling ein Jahresgehalt in Höhe von 20 Millionen Euro. "Es geht wirklich nur ums Geld", sagt Uli Hoeneß, der darauf hofft, dass der Österreicher die Entscheidung über seine Zukunft am Ende allein fällt. "David ist ja schon beim besten Verein der Welt.“

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