Sport | Fußball 05.12.2011

Türkei: Glück und Leid für drei Ex-Rapidler

Kavlak und Pehlivan bekommen die Chance, sich bei ihren türkischen Vereinen zu etablieren. Kayhan spielt zumeist nicht.

Vor einem halben Jahr reduzierte sich nach Saisonende die Anzahl der Rapidler mit türkischen Wurzeln von drei auf null. Besiktas Istanbul kaufte Veli Kavlak und Tanju Kayhan, Yasin Pehlivans Transfer zu Gaziantepspor folgte. Rapid kassierte insgesamt 2,6 Millionen Euro Ablöse, rund zwei Drittel davon wurden in die Neuen und Vennegoor of Hesselinks Vertragsauflösung investiert. Hat sich der Sprung der drei "Rapid-Türken" in die Heimat ihrer Eltern ausgezahlt?

Wirklich glücklich wurde bisher nur Kavlak als Stammspieler auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld, durchspielen durfte der 23-jährige Wiener aber noch nicht. Am Sonntag gab es im Stadtderby gegen Galatasaray ein 0:0. Außenverteidiger Tanju Kayhan, bisher nur in drei Ligaspielen eingewechselt, musste wieder zuschauen.

In die Mannschaft gespielt hat sich zuletzt Yasin Pehlivan, für den Gaziantepspor die Ablöse erst mit Verspätung überwies. Der 22-Jährige war vom früheren Pasching-Legionär Tolunay Kafkas geholt worden, kam aber nicht zum Einsatz. Unter dem neuen Trainer Ercan schaffte er beim 1:1 gegen Manisaspor die zweite Partie von Beginn an in Folge.

Von der Türkei zum Balkan

Dass plötzlich keine Spieler mit türkischen Wurzeln mehr für Rapid spielen, ist laut Manager Ebner "nur Zufall. Momentan sind im Rapid-Nachwuchs eben mehr Spieler mit Wurzeln auf dem Balkan zu finden."

Lediglich die 20-jährige Innsbruck-Leihgabe Muhammed Ildiz gehört noch Rapid. Trainer Schöttel meint: "Er hat großes Potenzial, soll bei Wacker aber noch reifen."

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011