Sport | Fußball
30.01.2013

Shanghai will Drogba nicht ziehen lassen

Der "schwer geschockte" chinesische Verein will die FIFA einschalten und den Wechsel verhindern.

Shanghai Shenhua will seinen Stürmerstar Didier Drogba nicht ziehen lassen. Der Transfer des Teamstürmers der Elfenbeinküste zum türkischen Spitzenclub Galatasaray sei nicht rechtens, ließ der "schwer geschockte" chinesische Super-League-Klub am Mittwoch verlautbaren.

Drogba habe im vergangenen Sommer einen Vertrag über zweieinhalb Jahre unterschrieben und stünde demnach weiter in den Diensten von Shenhua. Wenn nötig, wollen die Chinesen nun den Weltverband FIFA einschalten.

Der derzeit auf Afrika-Cup-Einsatz weilende Drogba hatte sich am Montag mit Champions League-Achtelfinalist Galatasaray über einen 18 Monate laufenden Vertrag verständigt. In Istanbul soll der 34-jährige Ex-Chelsea-Angreifer allein für seine Unterschrift vier Mio. Euro erhalten haben.