Champions League - Group A - Atletico Madrid v FC Salzburg

Salzburg musste sich bei Atletico Madrid mit 2:3 geschlagen geben.

© REUTERS / SERGIO PEREZ

Sport Fußball
10/28/2020

Salzburg nach 2:3 in Madrid: "Hatten die totale Kontrolle"

„Wir hätten uns sicher einen Punkt verdient", meinte Rasmus Kristensen nach dem 2:3 in der Champions League bei Atletico.

von Stephan Blumenschein

Und wieder einmal standen sie nach einem Champions-League-Gruppenspiel mit leeren Händen da, obwohl sich die Salzburger mehr verdient hätten. Gegen die extrem heimstarke Mannschaft von Atletico Madrid, die nur eine der vergangenen 27 Europacup-Heimpartien verloren hat, unterlag Österreichs Serienmeister nach einer beherzten Leistung unglücklich mit 2:3. Wieder einmal brachte sich die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch mit unnötigen Eigenfehlern in der Defensive um die Früchte ihrer harten Arbeit.

"Wir sind sehr enttäuscht, aber auch sehr stolz auf unsere Mannschaft. Wir haben gut gespielt. Ich glaube, es ist schwierig für uns, besser zu spielen", meinte Marsch, der sich schwer tat mit der Einordnung der Partie: "Vom Gefühl her hatten wir die totale Kontrolle, bekommen aber am Ende ein Standard-Tor. Das ist schwierig für uns. Viele gute junge Spieler haben auch eine super Leistung geliefert. Es ist schade, dass wir in diesem Moment in der Champions League nach zwei guten Spielen nur einen Punkt haben.“

"Es war am Ende nicht genug"

Verteidiger Rasmus Kristensen, der überraschend begonnen hatte, argumentierte ähnlich wie sein Trainer: "Wir hätten uns sicher einen Punkt verdient. Es ist schade, dass wir in den letzten fünf Minuten ein Tor bekommen haben. Aber wir haben so gut gespielt, die ganze Mannschaft hat so gut gekämpft", meinte der Däne: "Wir haben fast einen Punkt gewonnen, aber es war am Ende nicht genug. Es war Pech, aber ich glaube, wir können sehr stolz sein.“

Torschütze Dominik Szoboszlai nahm die Niederlage hingegen relativ locker: „Wir waren sehr, sehr gut als Mannschaft. Wir haben füreinander gekämpft. Aber trotzdem, wir müssen bis am Ende kämpfen. Vielleicht ist es Unglück, dass wir zehn Spieler im Sechzehner haben und Joao Felix  bekommt trotzdem den Ball. Jetzt konzentrieren wir uns einfach auf die nächsten Spiele.“

Lange Zeit zum Trübsal blasen haben die Salzburger ja so und so nicht. Es geht jetzt Schlag auf Schlag weiter mit zwei Heimspielen. Am Samstag gastiert WSG Tirol in der Bundesliga in der Red-Bull-Arena. Am Dienstag kommt dann mit dem Champions-League-Titelverteidiger Bayern München die aktuell wohl beste Fußballmannschaft der Welt nach Salzburg. Vielleicht hat Österreichs Meister in dieser Partie dann mehr Glück als in den ersten beiden Gruppenspielen.  

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