Trainer Óscar sprach seinen Spielern Mut zu

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Fußball
08/26/2016

Salzburg-Trainer Óscar stellt die Zukunftsfrage

Wie geht es beim Serienmeister nach dem Scheitern in der Champions League weiter?

von Stephan Blumenschein

Schon am Sonntag gibt es mit dem Bundesliga-Hit gegen Rapid für Salzburg die erste Chance, um das Negativerlebnis im Champions-League-Play-off gegen Dinamo Zagreb zu verarbeiten. In den letzten drei Jahren ist das Red Bull gut gelungen: Trotz Europacup-Enttäuschungen reichte es locker zum Meistertitel.

Die internationale Saison ist im Gegensatz zum vergangenen Herbst noch nicht zu Ende. Zum sechsten Mal seit 2009 steht man in der Gruppenphase der Europa League. Die Auslosung ist heute in Monaco (13 Uhr). Salzburg wird in Topf 2 und damit dem zweitstärksten sein.

Aufgaben

Sechs Europa-League-Gruppenspiele warten im Herbst. Mit welchem Personal die Gruppenphase angegangen wird, ist offen. Die letzte Transferwoche wird spannend werden, bis zum 31. August können durch einen Vertrag an einen Klub gebundene Spieler wechseln.

"Ich hoffe nicht, dass Spieler gehen. Ich hoffe, dass welche kommen", meint Trainer Óscar. Derzeit scheinen Abgänge aber wahrscheinlicher als Zugänge.

Jonatan Soriano wiederholt zwar immer wieder, dass er noch bis 2018 vertraglich gebunden sei. Aber im Red-Bull-Umfeld wollen die Gerüchte nicht verstummen, dass der Spanier in seine Heimat zurückkehren wird, nachdem ja bereits seine Familie Salzburg verlassen hat.

Absage

Bei Martin Hinteregger deuten die Zeichen eher auf einen Verbleib. Interesse soll Augsburg haben. Nachdem der Teamspieler aber Leipzig abgesagt hat, dürfte ein Wechsel zu einem Liga-Konkurrenten des Konzernklubs ausgeschlossen sein.

Leipzig sucht noch immer einen Innenverteidiger. Nach zahlreichen Absagen soll nun Salzburg-Stammkraft Duje Caleta-Car in den Fokus von RB-Sportchef Ralf Rangnick gerückt sein.

Kaderfrage

Bei Salzburg sorgte Trainer Óscar erneut mit seinen Statements für Irritationen. "Die Auswechslungen von Dinamo haben gezeigt, dass sie auf der Bank sehr viele Spieler mit viel Qualität und eine Auswahl haben." Ob er selbst diese auch habe? Auf diese Frage des KURIER folgten sieben Sekunden Schweigen. "Wir haben Spieler, die immer wirklich alles geben. Darauf bin ich stolz. Aber wir wissen, dass wir junge Spieler haben, die wir entwickeln müssen."

Obwohl er erst in diesem Sommer seinen Vertrag vorzeitig bis ins Jahr 2018 verlängert hat, ließ der Spanier am Mittwoch offen, ob er wirklich länger in Salzburg bleiben wird: "Das weiß ich nicht, das hängt von den Ambitionen des Vereins ab."

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