Sport | Fußball
20.08.2018

Salzburg-Trainer Rose: „Da ist einiges, was auf uns zurollt“

Der Deutsche sieht sein Team im Champions-League-Play-off gegen Roter Stern Belgrad nicht in der Favoritenrolle.

Salzburg-Trainer Marco Rose kann gar nichts mit Kategorisierungen im Fußball anfangen. Das hatte er nach dem ersten Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Shkendija Tetovo kundgetan, nachdem sein Team gegen den mazedonischen Meister medial in die Favoritenrolle gedrängt worden war.

Nun hat er vor den Play-off-Duellen mit Roter Stern Belgrad erneut Probleme mit dem Standing seiner Mannschaft. In der Pressekonferenz nach dem 2:0-Heimsieg gegen Bundesliga-Aufsteiger Hartberg am Samstag sprach er einen Journalisten der Salzburger Nachrichten direkt an, warum dieser Roter Stern als „Außenseiter“ bezeichnet hatte? Als Antwort bekam er „aufgrund der UEFA-Koeffizientenliste“ zu hören. In dieser ist Salzburg aktuell 34., Roter Stern 98.

Laut Rose hat der Play-off-Gegner eine „richtig gute Mannschaft mit ganz hoher Qualität am Flügel. Radonjic ist ein schneller und dribbelstarker Spieler. Da ist einiges, was auf uns zurollt. Aber wir wissen auch, dass wir eine gute Mannschaft zusammenhaben. Und das gibt uns viel Mut und viel Kraft für das Spiel. Wie die Rollenverteilung dann ist, das überlasse ich den Experten.“

Die Salzburger Mannschaft ist am Montag nach Belgrad geflogen. Dort warteten die Sonne und hohe Temperaturen wie in Österreich. Da das Hinspiel am Dienstag aber erst um 21 Uhr angepfiffen wird, werden die äußeren Bedingungen durchaus erträglich sein.

Dass Roter Stern regenerieren konnte, weil das Ligaspiel bei Napredak verschoben wurde, sieht Rose nüchtern: „Es ist ein Fakt. Deswegen halte ich mich nicht lange damit auf.“

Stefan Lainer (Rücken) und Xaver Schlager (Knie) sind angeschlagen. Bei beiden Spielern besteht aber laut Rose „große Hoffnung“ für Belgrad.