Sport | Fußball
04.10.2018

Salzburg gegen Celtic: Wiedersehen unter neuen Vorzeichen

Wie schon 2014 gastiert heute Donnerstag der schottische Serienmeister in der Europa League beim österreichischen.

Vier Jahre können im Fußball eine halbe Ewigkeit sein. Das zeigt das heutige Europa-League-Gruppenspiel zwischen Salzburg und Celtic Glasgow: Auch im September 2014 standen einander die Serienmeister aus Österreich und Schottland in der Europa League gegenüber. Damals endete das Duell in der Red-Bull-Arena mit einem 2:2.

Was hat sich in den vier Jahren verändert, was ist gleich geblieben?

- Die Mannschaft Von der Salzburger Startelf aus dem Jahr 2014 sind nur noch drei, von jener Celtics noch vier Spieler in den jeweiligen Kadern. Ramalho und Ulmer werden bei Red Bull auch heute von Beginn an erwartet, Leitgeb ist nur noch eiserne Reserve. Bei Celtic dürften mit Keeper Gordon, Brown und McGregor drei Herren spielen, die beim ersten Aufeinandertreffen dabei waren.

- Die Trainer Sowohl Adi Hütter als auch Ronny Deila sind nicht mehr im Amt. Bei Salzburg ist Marco Rose  schon der dritte Trainer nach dem Vorarlberger – nach Peter Zeidler und Óscar García. Auf den Norweger Deila folgte bei Celtic im Mai 2016 der Nordire Brendan Rodgers, der nach einem schwachen Saisonstart aber nicht mehr unumstritten ist.

- Die Ausgangslage Wie 2014 sind beide Vereine in der Champions-League-Qualifikation gescheitert. Vor vier Jahren war es das erste Gruppenspiel, dieses Mal ist es das zweite. Beide Klubs sind erfolgreich in die Europa League gestartet: Salzburg gewann 3:2 bei RB Leipzig, Celtic zu Hause gegen Rosenborg Trondheim mit 1:0. In der nationalen Liga läuft es für Salzburg (neun Siege aus neun Spielen) wesentlich besser als für die Glasgower. Der 49-malige schottische Meister hat als Fünfter nach sieben Runden sechs Punkte Rückstand auf die Hearts.

- Die Zuschauer 17.886 sahen vor vier Jahren das 2:2-Remis. Heute werden wesentlich mehr Fans dabei sein: Bis gestern Vormittag waren schon mehr als 22.000 Tickets verkauft. Celtic wird von 1500 Anhängern nach Salzburg begleitet. 2014 waren es nur 500 gewesen, wohl auch, weil am Spieltag das Referendum über den Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich stattfand.