ARCHIV: Der fruehere brasilianische Fussballnationalspieler Romario spricht auf einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro, Brasilien, neben einem Logo des brasilianischen Fussballverbands CBF (Foto vom 23.12.11). Romario geht mit dem brasilianischen Fussballverband CBF und Nationaltrainer Mano Menezes hart ins Gericht. "Mit Menezes werden wir niemals Weltmeister", schimpft Brasiliens Fussball-Legende im Interview mit der "Sport Bild" ueber den Trainer, verlangte dessen Abloesung und urteilte ueber den Verband: "Dieser Trainer gehoert zur Mafia, um ihn herum ist die Mafia." Der Coach, der die Selecao 2014 zum Weltmeistertitel im eigenen Land fuehren soll, werde nicht freiwillig zuruecktreten, ist Romario ueberzeugt. "Nur wenn jemand vom Verband ihn rausschmeisst. Aber es gibt nur Raeuber, Ratten und Banditen dort", wetterte der Weltmeister von 1994 mit Blick auf die Korruptionsskandale, in die hohe CBF-Funktionaere verwickelt waren und sind. (zu dapd-Text) Foto: Victor R. Caivano/AP/dapd

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Schlammschlacht
04/26/2013

Romario: "Pele ist ein Dummkopf"

Die brasilianischen Fußball-Legenden Romario und Pele liefern einander einen hässlichen Wortwechsel.

Brasiliens Fußball-Idole Romario und Pele sind nie sonderlich zimperlich miteinander umgegangen, doch nun führen beide ihren Wortwechsel öffentlich und in verschärfter Tonlage. "Pele ist ein Dummkopf", wetterte der nunmehrige Parlamentsabgeordnete Romario, der auch seinen oft zitierten Satz wiederholte: "Ein schweigsamer Pele ist ein Poet." Pele hatte zuvor mit Blick auf Romario gesagt: "Ich war immer sehr katholisch, und Gott hat gesagt, dass man Ignoranten vergeben soll. Also vergebe auch ich den Ignoranten."

Zu dem Streit kam es nach Empfehlungen des Jahrhundertfußballers Pele, die Stammmannschaft von Corinthians Sao Paulo als Basis für die Selecao zu nehmen, was Romario am Donnerstag via Twitter als "letzte Dummheit" kritisiert hatte. Der Weltmeister von 1994 konterte Peles Ignoranz-Vorwurf mit einem persönlichen Angriff: "Er sagte, er sei sehr katholisch. Ich glaube, so katholisch, wie er behauptet, ist er nicht, denn wenn er es wäre, hätte er seine (2006 verstorbene/Anm.) Tochter anerkannt und wäre zu ihrer Beerdigung gegangen."

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