Sport | Fußball
15.01.2019

Rapid-Stürmer: Millionen-Poker um Andrés Vombergar

Ljubljana wollte im Dezember drei Millionen Euro für den Argentinier, hat mittlerweile aber deutlich nachgelassen.

Bei Rapid gehen die Verhandlungen in der Stürmer-Frage in die entscheidende Phase. Bei Andrés Vombergar pokert Ljubljana besonders hoch. Im Dezember wurde der Argentinier, der auch einen slowenischen Pass besitzt, in England noch um drei Millionen Ablöse gehandelt. Für diese Summe fand Olimpija-Präsident Mandaric – der früher bei Leicester, Portsmouth und Sheffield Wednesday als Inhaber investierte – allerdings keinen Käufer.

In Slowenien wird berichtet, dass eine Ablöse von bis zu zwei Millionen das neue Ziel sei. Mehr als die 1,7 Millionen, die Rapid (vergeblich) für Bayo geboten hatte, würden aber auch nicht für den 24-Jährigen gezahlt werden.

Gekommen war Vombergar 2017 um rund 500.000 Euro, erfolgreich wurde der Stürmer aber erst im Herbst unter Trainer Zoran Barisic.

Srdjan Grahovac ist bereits zurück in Wien, muss aber noch auf die offizielle Freigabe von Astana warten.

Österreich ist in

In Deutschland sind Österreicher schon lange in, auch in England wird Rot-Weiß-Rot hoch gehandelt. Zuletzt sorgte Max Wöber mit seinem Transfer nach Sevilla zu einem Beitrag in Spanien.

Und die vierte Top-4-Liga? Auch in Italien wird Österreich modern: Der Verkauf von Sturm-Spielmacher Peter Zulj nach Empoli rückt näher. „Ein Abgang in den nächsten 48 Stunden ist möglich“, sagte der Grazer Sportchef Günter Kreissl Montagfrüh.

Das Internetportal spox.com vermutet, dass die Ablöse knapp 3 Millionen Euro ausmachen soll. In Empoli ist Arnel Jakupovic unter Vertrag. Der U-21-Teamstürmer schaffte aber noch keinen Serie-A-Einsatz.

Für eine zusätzliche Einnahme in Graz sorgt die Ausbildung von Florian Kainz. Der Bremen-Flügel steht vor einen Wechsel um 2,5 Millionen zu Köln und Ex-Rapid-Kollege Schaub. Sturm wird rund 100.000 Euro Solidaritätszahlung bekommen, Rapid eine kleine Summe.

Begehrter Vallci

In Innsbruck rechnet man diese Woche mit einer Entscheidung bei Linksverteidiger Albert Vallci. Es gibt Verhandlungen, verlangt werden 500.000 Euro.

Die Admira sucht einen Sahanek-Ersatz. „Unser Wunschkandidat ist ein Spielmacher-Legionär, der bei Standards stark ist“, sagt Admira-Manager Shapourzadeh.

Verstärkungen sollen die zurückkehrenden Verletzten sein: „Sasa Kaljajdzic und Sebastian Bauer werden im Trainingslager wieder voll belastbar sein.“