Rapid-Coach Hoff Thorup über Hedl: "Es geht darum, wie er reagiert"

Rapid-Trainer Hoff Thorup über den schweren Patzer von Hedl beim 0:2 gegen Sturm Graz. Sturm-Coach Ingolitsch erklärt, warum sein Team immer besser wird.
Rapid-Trainer Hoff Thorup

Sturm Graz zog mit einem 2:0-Erfolg gegen Rapid in der Tabelle davon und hat auch an Selbstvertrauen dazugewonnen.  Kapitän Jon Gorenc Stankovic sagte: "In der zweiten Hälfte haben wir richtig Klasse gezeigt. Wir sind eine richtig geile Truppe. Wir haben einige Spieler dazu bekommen, jetzt werden wir immer besser."

Sein Trainer Fabio Ingolitsch begründete die starke zweite Hälfte mit Umstellungen in der Pause: "Wir haben dann einen Zehner zurückgezogen und haben dann bei Ballgewinnen besser reagieren können. Und Rapid konnte nicht mehr durch die Seitenverlagerungen in so viele 1-gegen-1-Duelle kommen."

Schnell-Heilung beim Bayern-Arzt 

Dass Sturm in der Tabelle vorne wegzieht, wollte Ingolitsch gar nicht kommentieren: "Ich habe noch gar nicht auf die Tabelle geschaut. Aber wir haben uns diese Position seit Wochen erarbeitet. Wir haben an Stabilität gewonnen und sind eine Mannschaft geworden, die schwer zu schlagen ist."  Die Leistung seines Teams habe ihn extrem gefreut: "Ich bin super happy, wie alle in der Mannschaft. In einer Länderspielpause ist es als Trainer von Sturm Graz nicht so einfach, weil fast alle bei den Nationalteams sind. Wir haben hier extrem gut und leidenschaftlich verteidigt. Und weil Kiteishvili am Start nicht dabei war, war das Motto "noch enger zusammenzurücken.'" 

Der Georgier bekam nach seiner Verletzung im Nationalteam von seinem Teamchef Willy Sagnol einen Termin bei Ex-Bayern-Arzt Müller-Wohlfahrt. Er war vier Tage dort und hat das ganze Programm abgespult. Am Samstag beim Abschlusstraining hat er sich fit gemeldet."

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup hat bis zum nächsten Training eine große Aufgabe: "Jetzt geht es darum, wie wir daraus lernen. Das ist jetzt mein Job. Aber wir haben immer noch genug positive Dinge, auf denen wir aufbauen können."

"Das hat der Gegner viel besser gemacht"

Schlüsselfaktor für den Coach war, dass Rapid speziell in den Situationen auf der rechten Seite über Niki Wurmbrand nichts Zählbares erarbeiten konnte. "Wir waren nicht gut genug, wie wir unseren Plan umgesetzt haben. In der ersten Hälfte haben wir zu viele Situationen verschwendet. Der Gegner hat das viel besser gemacht."

Zum schweren Patzer von Niklas Hedl vor dem 0:2 sagte Hoff Thorup: "Bei diesem Distanzschuss erwarte ich von Niki, dass er zehn von zehn hält. Mir geht es darum, wie er damit umgeht. Ich habe in den Minuten danach viel auf ihn geschaut. Hätte er Probleme gehabt, dann hätten wir ein Problem. Aber das war nicht der Fall.  Gegen Ried hatte er auch einen  Fehler und wurde danach immer besser." 

 

 

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