Gestärkt: Novota soll noch zwei Saisonen bei Rapid bleiben.

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Vertragsverlängerung
11/21/2013

Rapid baut auf den Riesen: Novota verlängert

Rapid Wien hat den Vertrag mit seinem Einser-Goalie frühzeitig um weitere zwei Jahre verlängert.

von Alexander Huber

Der Start im Sommer 2011 war holprig und eine Zukunft als Ersatzgoalie naheliegend. Doch der 1,99 Meter große Jan Novota nutzte die Rapid-Krise im Frühjahr und gibt seinen Status als Nummer eins seit April nicht mehr her. Eine Woche vor seinem 30. Geburtstag beschenkte sich der bei den Mitspielern beliebte slowakische Tormann mit einer Vertragsverlängerung bis Sommer 2016.

„Wir sind jetzt im Torwartbereich sehr gut aufgestellt. Hinter Jan entwickeln sich die Talente Radlinger und Maric prächtig“, lobt Sportdirektor Helmut Schulte, der bis zu seinem Abschied mit Jahresende noch weitere Vertragsverlängerungen schaffen will. „Außerdem treiben wir die Gespräche mit jenen Spielern voran, die uns 2014 noch besser machen sollen.“ Die frühere Nummer eins Lukas Königshofer wird im Winter einen neuen Transfer-Versuch starten.

Königshofers Vater Roland bleibt hingegen Rapid langfristig verbunden: Der adidas-Manager verkündete mit PR-Chef Georg Kovacic („Rapid verkauft so viele Trikots wie Leverkusen“) die Vertragsverlängerung des Ausrüsters in Hütteldorf bis 2017. Im kommenden Derby wird es eine Spezialaktion mit Fan-Namen auf den Rapid-Dressen geben.

Das künftige Dressen-Design wird übrigens laut Michael Krammer von den Fans entschieden werden – auch wenn der neue Präsident einen eigenen Marketing-Vorstand in der AG einplant.

Die Suche nach seinem Nachfolger darf Schulte sogar selbst leiten: „Dieses außergewöhnliche Vertrauen des Präsidenten ehrt mich und ist auch ein Anreiz, einen besonders guten Sportdirektor für Rapid zu finden.“

Beim Sonntagsschlager gegen Salzburg wird Sabitzer (Achillessehnen-Reizung) fehlen, Boskovic (Leiste) ist nach einer Team-Reise wieder einmal angeschlagen. Alar will Trainer Barisic nach dessen Achillessehnenriss im Mai überhaupt erst wieder 2014 einsetzen: „Wir dürfen nicht zu viel riskieren.“