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Sport Fußball
04/05/2019

Rangnick verkündet Roses Abschied aus Salzburg

Der ehemalige Salzburg-Sportchef und aktuelle Leipzig-Trainer sorgt mit seinen Aussagen für einen Paukenschlag.

von Stephan Blumenschein

Ralf Rangnick hatte Marco Rose im Sommer 2013 in seiner damaligen Funktion als Sportchef beim österreichischen Serienmeister in den Salzburger Nachwuchs geholt. Am Freitag beendete der aktuelle Leipzig-Trainer die Ärä Rose beim österreichischen Tabellenführer. Als erster Red-Bull-Funktionär sprach der aktuelle Leipzig-Trainer in der Öffentlichkeit über den Abschied von Rose mit Saisonende.  

"Ich finde, er ist ein herausragender Trainer und ein wunderbarer Mensch. Den Zeitpunkt muss er wirklich selbst entscheiden. Ich glaube, er hat sich das auch nicht ganz leicht gemacht, denn womöglich würde man ja das nächste Jahr mit Salzburg wirklich das erste Mal in der Champions League spielen, und er fühlt sich in Salzburg grundsätzlich in der Stadt und bei dem Verein sehr wohl. Dass er ein Gewinn für jeden Bundesligaverein sein kann, das steht für mich außer Frage. Die Frage ist ja jetzt nur mehr, wohin er geht und nicht ob er geht. Das hat er ja, so glaube ich, inzwischen ja verkündet, dass er Salzburg verlassen wird und möchte. Egal wohin er geht, dem Verein kann man nur gratulieren", antwortete Rangnick in einer Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen auf die Frage, ob er Rose die Deutsche Bundesliga zutrauen würde.

Natürlich waren die Aussagen kurz danach bei einer Pressekonferenz der Salzburger vor dem Bundesliga-Schlager am Sonntag beim Tabellenzweiten LASK ein Thema. "Ich weiß nicht, woher das der Ralf her hat. Es ist de facto nicht so. Wir haben noch viele Ziele in dieser Saison, die wir zu Ende bringen wollen", meinte der auf Rangnicks Statement angesprochene Rose.

Auf die Frage, ob er mündlich mit Borussia Mönchengladbach einig sei, meinte der 42-Jährige: "Ich bin nicht hier, um irgendwelche Wasserstandsmeldung abzugeben. Ich war immer offen, habe immer gesagt, dass ich Gespräche über meine Zukunft führe. Das Wichtige ist aber jetzt das Spiel am Sonntag."

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