Poesie nach dem Derby: "Für eine Sekunde ist die Welt stehengeblieben"

Nach dem 1:1 im Derby fühlt sich Austria-Trainer Helm wie ein Verlierer. Ercan Kara hat mit seinem Tor auch Rapid-Trainer Hoff Thorup begeistert.
Kara jubelt über das 1:1 für Rapid gegen die Austria

Nach sieben Derbys mit Siegen gab es wieder ein Unentschieden. Aufgrund des späten Ausgleichs konnten die Rapidler glücklicher sein mit dem Punkt.

Austria-Trainer Stephan Helm gesteht nach dem 1:1: „Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Wir hatten eine Drangperiode mit einem Lattenschuss.“

Auch sein Kapitän Manfred Fischer war enttäuscht: „Es ist bitter für uns. Wir haben den Sack nicht zugemacht und uns dann durch einen langen Ball aushebeln lassen.“

Rapid-Routinier Jannes Horn sprach von einem gerechten Remis. „Bis zum 0:1 hatten wir alles im Griff. In der Liga ist für uns noch alles drinnen.“

Zu seinem Disput mit Ranftl sagt der Deutsche: "Es gibt Spieler, die sich auf dem Feld auch mal etwas sagen, das man sonst nicht sagt. Wir sind beide so, aber das gehört dazu. Zwischen uns ist alles gut."

Am meisten strahlte in der Generali-Arena Torschütze Ercan Kara: „Der Ausgleich war verdient. Der Ball von Bolla war super, aus dem Augenwinkel habe ich gesehen, dass der Tormann etwas rauskommt. Und als der Ball im Tor war, ist für eine Sekunde die Welt stehen geblieben.

FUSSBALL-BUNDESLIGA: FK AUSTRIA WIEN - SK RAPID

Bei Rapid bastelt Trainer Johannes Hoff Thorup gerade mit Sportchef Katzer an der Transferliste, auch ganz vorne wird gehandelt werden.

"Richtigen Zeitpunkt für Erci in Startelf erwischen"  

Umso mehr freut sich der Trainer über „das großartige Tor von Kara. Wir werden auch mal rotieren müssen. Es ist sehr wichtig, dass Erci mir zeigt, dass wir nur den richtigen Zeitpunkt für ihn in der Startelf erwischen müssen.“

Der Däne glaubt, „dass der Punkt noch sehr wichtig werden kann und  wichtig ist, um weiter positiv zu bleiben.“

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Es wartet das Hartberg-Doppel. "Hartberg kann allen wehtun, auch uns."

Hoff Thorup sah „Positives, wie Negatives. Etwa den Fehler zum Tor. Bis dahin hatten wir aber genau das Spiel, das wir haben wollten. Wir hätten die Austria müde gespielt.“

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