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Philipp Hosiner in Traiskirchen: Er kam, sah und siegte

Im ersten Regionalliga-Spiel seiner Karriere wird Philipp Hosiner sofort zum Entscheidungsträger gegen Wienerberg.
Philipp Hosiner

Thomas Darazs hatte sich den Saisonstart für seine Traiskirchner sicherlich anders vorgestellt. Nach einem Last–Minute-Unentschieden gegen furios aufspielende Scheiblingkirchner und einer Niederlage zu Hause gegen Donaufeld stand lediglich ein Punkt zu Buche. Für den Titelkandidaten war diese Ausbeute zu wenig. FCM-Coach Darazs haderte auch immer wieder mit der fehlenden Chancenausbeute.

Deswegen holten die Traiskirchner mit Philipp Hosiner noch vor Saisonbeginn einen prominenten Mann für die Offensive. Der Ex-Austrianer hatte jedoch Trainingsrückstand und war zu Beginn der Saison noch im Urlaub. Am Montag stieg er ins Mannschaftstraining ein. Für die vollen 90 Minuten reichte es also nicht beim 37-Jährigen. 

Die erste Hälfte startete kurios. Wienerberg führte innerhalb von nur acht Minuten mit 2:0, jedoch glichen Patrick Schmidt und Routinier Maximilian Sax vor der ersten Trinkpause aus. Zu Beginn der zweiten Hälfte schickte Darazs Hosiner  für Thomas Ebner aufs Feld. 16 Minuten später klingelte es im Kasten der Wienerberger. Hosiner erzielte sein erstes Tor in der Regionalliga und im Dress der Traiskirchner. Die Wienerberger zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und glichen in der 73. Minute aus, bevor wieder Hosiner neun Minuten vor dem Ende den Sieg für die Auswärtsmannschaft besiegelte.

Das war ein Einstand nach Maß für den Routinier. Es bleibt zu hoffen für die Traiskirchner Fans, dass er diese Torquote beibehält. Für Wienerberg war es die dritte Niederlage in Folge. Während Darazs die ersten Kritiker mit diesem Sieg besänftigen konnte, herrscht Krisenstimmung in Wienerberg.

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