Parndorf mit viel Sturm und wenig Drang bei Spiel gegen Mauer

Gastgeber Mauer kämpft gegen den Abstieg, Parndorf um den Aufstieg. Das Spiel wurde aber Opfer der Bedingungen.
Mauer beinahe mit dem 1:0 in der Schlussphase

Von Lukas Bergmann


Es war ein hartes Spiel für den SC Parndorf. Das stürmische Wetter, der neu verlegte stumpfe Kunstrasen in Mauer und eine defensiv stabile Heimmannschaft. Das sind die Zutaten für ein 0:0, mit dem eigentlich keine Mannschaft so richtig zufrieden sein konnte.

Die Sturmböen ließen nicht nur die Begrenzung des VIP-Bereichs umkippen - hohe Bälle wurden zu einer Lotterie. Den eiskalten Temperaturen zum Trotz schafften rund 100 Fans von Mauer und Parndorf den Weg zum Sportplatz. Das Spiel war durch die Umstände jedoch nichts für Feinschmecker. Parndorf hatte zwar in den ersten zehn Minuten zwei riesige Chancen auf die Vorentscheidung, aber beide Male konnte sich Schlussmann Ecker auszeichnen. Danach passierte nichts - für ganze 50 Minuten. Es war ein zerfahrenes Spiel und den Fans wurde ein Mittelfeldkampf geboten ohne wirkliche Torraumszenen.

Erst in der letzten halben Stunde nahm die Partie wieder ein bisschen Fahrt auf. Mauer wurde gefährlicher und hätte gut und gerne auch zwei Tore schießen können. Zum Schluss waren die Wiener zu übermotiviert: Simon Furtlehner sah in der 92. Minute glatt Rot nach einer Blutgrätsche mit beiden gestreckten Beinen. Das änderte aber nichts am glanzlosen Remis. Trainer Hafner haderte mit der fehlenden Chancenverwertung in den ersten Minuten: „Man muss das Tor treffen, dass man ein Tor erzielen kann. Drüberschießen hilft uns nix. Trotzdem bin ich froh über das Unentschieden, denn es hätte auch anders ausgehen können.“

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